"Schreckliche Realität": Jamie Lee Curtis über Kindesmissbrauch am Set

US-Star Jamie Lee Curtis kannte Eliza Dushkus Geschichte schon länger. Kindesmissbrauch am Set bezeichnet sie als "neue, schreckliche Realität".
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US-Star Jamie Lee Curtis kannte Eliza Dushkus Geschichte schon länger. Kindesmissbrauch am Set bezeichnet sie als "neue, schreckliche Realität".

Schauspielerin Eliza Dushku (37) soll als Zwölfjährige bei den Dreharbeiten zu "True Lies - Wahre Lügen" (1994) von Stunt-Koordinator Joel Kramer (60) sexuell missbraucht worden sein. Das machte die US-Amerikanerin am Wochenende via Facebook öffentlich. Nach Regisseur James Cameron (63, "Avatar") hat sich nun auch Schauspielerin Jamie Lee Curtis (59, "Ein Fisch namens Wanda"), die in dem Film ihre Mutter spielt, zu Wort gemeldet.

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In einem Essay, der am Sonntag in der "Huffington Post" veröffentlicht wurde, schreibt Curtis, dass Dushku ihr bereits "vor ein paar Jahren" von dem Vorfall erzählt habe. "Ich war geschockt und traurig und bin es noch heute", so Curtis. Die täglichen Berichte über Missbrauch seien fast schon Normalität. Doch die Geschichte von Eliza "hat uns wachgerüttelt". Denn es geht um "eine neue, schreckliche Realität: den Missbrauch von Kindern".

Sie hoffe, dass all die Enthüllungen zu "neuen Richtlinien und sicheren Räumen führen", in denen alle - unabhängig von Alter, Geschlecht, Rasse und Job - ihre Bedenken und Wahrheiten teilen und die Täter zur Rechenschaft gezogen werden können. Und damit "niemand mehr 25 Jahre warten muss, bis seine Wahrheit gehört wird".

"Es bricht mir das Herz"

Regisseur Cameron hatte in einem Statement, das unter anderem von "Vanity Fair" veröffentlicht wurde, zu den Vorwürfen gesagt: "Es bricht mir das Herz, was ihr passiert ist [...] Der Umstand, dass das vor unseren Augen passiert ist und wir nichts davon wussten, ist herzzerreißend [...] Hätte ich von dem Vorfall gewusst, hätte es keine Gnade gegeben", so Cameron.

Joel Kramer selbst streitet die Vorwürfe ab. Im Gespräch mit "The Wrap" sagte er, dass er Eliza Dushku "nie sexuell belästigt habe" und er von ihrer Aussage "geschockt" gewesen sei.

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