Schock-Moment für Penélope Cruz: "Ich dachte, ich würde sterben"

Während der Dreharbeiten zu ihrem neuen Film wurde Penélope Cruz mit einem möglichen Hirnaneurysma konfrontiert. Am nächsten Tag stand sie trotzdem wieder vor der Kamera.
(ae/spot) |
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Glamouröser Auftritt: Penélope Cruz bei der Preisverleihung der Filmfestspiele in Cannes. Javier Calvo und Javier Ambrossi wurden für das Drama "The Black Ball" in der Kategorie beste Regie ausgezeichnet.
Glamouröser Auftritt: Penélope Cruz bei der Preisverleihung der Filmfestspiele in Cannes. Javier Calvo und Javier Ambrossi wurden für das Drama "The Black Ball" in der Kategorie beste Regie ausgezeichnet. © imago images/VCG

Penélope Cruz (52) hat in Cannes eine sehr persönliche Geschichte erzählt. Nach der gefeierten Weltpremiere von "The Black Ball" (La Bola Negra), schilderte die Schauspielerin auf der Pressekonferenz, wie sie mitten in den Dreharbeiten mit einem medizinischen Notfall konfrontiert wurde - und was dieser Moment mit ihr gemacht hat.

Die Szene, die Cruz beschreibt, klingt wie aus einem Drehbuch. Sie steht kurz vor ihrem Nachtdrehtag, in dem ihre Figur - eine Kabarettsängerin - vor Soldaten auftritt, und setzt sich gerade die Perücke auf. Dann kommt die Nachricht: Ein Arzt hat einen möglichen Hirnaneurysma-Befund. "Und dann, als wir gerade rausgehen wollen, setzte ich mir meine Perücke auf, und sie sagten: 'Oh, offenbar hast du einen Hirnaneurysma'", erinnerte sie sich laut dem Branchenmagazin "Variety" an den Moment. Ihre Reaktion: "Ich dachte, ich würde sterben. Das war etwas, das in meinem Leben völlig surreal war."

Ärzte gaben grünes Licht für weiteren Dreh

Am folgenden Tag gab ein Arzt Entwarnung und bestätigte, dass sie in der Lage sei, zu singen und zu tanzen - und Cruz stand wieder am Set. "Ich dachte: 'Es ist ein totales Wunder. Ich muss das in mir haben'", sagte sie. Das Produktionsteam habe sie durch die ganze Situation getragen, betonte Cruz - die Erfahrung habe ihr Verständnis für ihre Figur und die tieferen Themen des Films nachhaltig verändert.

Die Botschaft, die sie daraus zieht: "Man macht diese Dinge gemeinsam durch - und trotz aller Schwierigkeiten, trotz aller Härten kann man im Leben weitergehen."

Kinostart im Herbst

Der Film, der von dem Regie-Duo Los Javis inszeniert wurde, ist das Cannes-Wettbewerbsdebüt der beiden spanischen Filmemacher, bekannt durch die Serien "Veneno" und "La Mesías". Das queere Epos spannt einen Bogen über 85 Jahre spanische Geschichte und basiert auf einem unvollendeten Fragment von Federico García Lorca. Neben Cruz sind Glenn Close, Guitarricadelafuente, Miguel Bernardeau, Lola Dueñas und Carlos González zu sehen.

In Spanien startet der Film am 2. Oktober.

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