Schluss mit "Nichts anzuziehen": Fünf Schritte zur Capsule Wardrobe

Voller Schrank und trotzdem nichts zum Anziehen? Die Capsule Wardrobe ist die Antwort auf das tägliche Chaos. Durch eine gezielte Auswahl an kombinierbaren Lieblingsteilen gelingt der Weg zu einem stilsicheren Auftreten - ganz ohne modische Kompromisse.
(ncz/spot) |
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Eine Capsule Wardrobe beendet die morgendliche Ratlosigkeit und fördert einen bewussten Umgang mit Mode.
Eine Capsule Wardrobe beendet die morgendliche Ratlosigkeit und fördert einen bewussten Umgang mit Mode. © iStock via Getty Images/Prostock-Studio

Dieses Problem kennen die meisten: Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, aber morgens steht man ratlos davor und denkt: "Ich habe einfach nichts anzuziehen." Das Problem ist meist nicht zu wenig Auswahl, sondern zu viel Beliebiges. Die Lösung heißt Capsule Wardrobe.

Das Konzept besteht darin, eine überschaubare Anzahl an Kleidungsstücken zu besitzen, die alle perfekt miteinander kombinierbar sind. Das spart Zeit, schont den Geldbeutel und sorgt für einen konsistenten Stil. So bändigt man das Chaos und gelangt in fünf Schritten zum minimalistischen Kleiderschrank.

Die Bestandsaufnahme

Zuerst erfolgt eine vollständige Leerung des Schrankes. Jedes Kleidungsstück wird einzeln begutachtet und in Kategorien unterteilt:

  1. Kernbestand: Kleidung, die optimal passt und regelmäßig getragen wird.
  2. Unsicherheitskandidaten: Stücke, die zwar passen, aber selten kombiniert werden.
  3. Aussortieren: alles, was beschädigt ist, nicht mehr passt, oder seit über einem Jahr ungenutzt im Schrank liegt.

Den persönlichen Stil definieren

Eine funktionierende Capsule Wardrobe muss auf den individuellen Alltag abgestimmt sein. Dabei sollte man sich auf die Farbpalette, Schnittformen und den Einsatzzweck fokussieren.

Am besten auf zwei bis drei Basisfarben und zwei ergänzende Akzentfarben festlegen. Die Garderobe sollte den tatsächlichen Zeitanteil von Beruf, Freizeit und besonderen Anlässen widerspiegeln. Bewährte Schnitte sichern das Wohlbefinden in jedem Outfit.

Stückzahl festlegen

Laut einer Studie von Greenpeace besitzt der Durchschnittsmensch in Europa rund 100 Kleidungsstücke (ohne Socken/Unterwäsche). Das Ziel einer Capsule Wardrobe sollte bei rund 30 bis 40 Teilen pro Saison liegen (inklusive Schuhe und Jacken).

Qualität steht hierbei über Quantität, zeitlose Klassiker bilden das Fundament: eine gut sitzende Jeans und eine elegante Stoffhose, ein hochwertiger Mantel oder Trenchcoat, schlichte Basics wie T-Shirts und klassische Hemden oder Blusen.

Mix-and-Match-Prinzip

Der Erfolg einer Capsule Wardrobe zeigt sich in der Kombinationsvielfalt. Ein ideales Set ist so zusammengestellt, dass nahezu jedes Oberteil zu jedem Unterteil passt. Es empfiehlt sich, verschiedene Kombinationen vorab zu testen und gegebenenfalls fotografisch festzuhalten, um die Auswahl im Alltag zu beschleunigen.

Bewusster Konsum

Der Aufbau einer Capsule Wardrobe ist ein fortlaufender Prozess. Fehlende Basisstücke werden gezielt und ohne Zeitdruck nachgekauft. Dabei liegt das Augenmerk auf langlebigen Materialien und einer hochwertigen Verarbeitung, um eine langfristige Nutzung zu garantieren.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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