"Schlimmste ist schon passiert": Märtha Louise zu Schicksalsschlägen

Prinzessin Märtha Louise von Norwegen musste nicht nur den Tod ihres ersten Ehemanns verkraften. Doch aus ihren zahlreichen Schicksalsschlägen schöpft die 54-Jährige auch Mut.
von  (lau/spot)
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen hat viele persönliche Schicksalsschläge erlitten.
Prinzessin Märtha Louise von Norwegen hat viele persönliche Schicksalsschläge erlitten. © imago images/TT / Karin Törnblom/TT

Prinzessin Märtha Louise (54) von Norwegen hat in einem Interview mit dem norwegischen Magazin "Femina" über die schwierigsten Jahre ihres Lebens gesprochen - und darüber, wie sie heute auf diese Zeit blickt. Die vergangenen Jahre waren keine leichten für die Tochter von König Harald V. (89). Besonders der Tod ihres Ex-Mannes Ari Behn im Jahr 2019 erschütterte die dreifache Mutter. Hinzu kamen öffentliche Diskussionen über ihre spirituellen Ansichten sowie die Aufmerksamkeit rund um ihre Beziehung und spätere Ehe mit dem selbst erklärten Schamanen Durek Verrett (51).

"Das Schlimmste ist irgendwie schon passiert"

Doch genau aus dieser Erfahrung schöpft Märtha Louise heute ihre Stärke. "Wenn solche Dinge im Leben passieren, wird man mutiger. Das Schlimmste ist irgendwie schon passiert. Man denkt dann: Es kann eigentlich nur noch besser werden", erklärt sie im Interview.

Die Erfahrung von Trauer habe ihr gezeigt, wie wichtig es sei, das eigene Leben bewusst zu gestalten. "Alles, was wir uns wünschen und tun wollen, sollten wir nicht zu lange aufschieben. Die Zeit vergeht schnell und wir wissen nie, wann alles vorbei sein kann", sagt sie weiter.

Kontroverse Prinzessin

Schon Mitte der 2000er-Jahre sorgte Märtha Louise mit spirituellen Büchern und ihren sogenannten "Engelschulen" international für Schlagzeilen. In Norwegen wurde sie dafür immer wieder kritisiert. Vor einigen Monaten wurde Märtha Louise zudem mit einer Meinungsumfrage konfrontiert, bei der herauskam, dass gut 8 von 10 Norweger es begrüßen würden, dass ihr die royalen Titel aberkannt werden.

Doch gegenüber dem dänischen Sender TV2 sagte sie daraufhin, dass sie ihre Titel nicht ablegen wolle. Wenn sie Norwegern begegne, behandelten diese sie vorwiegend freundlich. Natürlich gebe es aber auch Menschen, "die anderer Meinung sind als wir".

Halt an der Seite von Durek Verrett

In ihrem aktuellen Interview erklärt Märtha Louise diesbezüglich, dass sie sich lange wie eine Außenseiterin gefühlt habe. Trotzdem bereue sie ihren Weg nicht. "Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, dass jeder Mensch den Weg wählt, der sich richtig anfühlt."

Seit ihrer Hochzeit mit Durek Verrett lebt das Paar wieder dauerhaft in Norwegen. Ihr Ehemann unterstütze sie "vollkommen in dem, was ich tue", sagt sie über Durek Verrett.

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