Schauspielerin Martina Gedeck: Blond auf dem roten Teppich

Martina Gedeck präsentiert sich auf dem roten Teppich einmal mehr mit blonden Haaren. Vor einigen Monaten hat die Schauspielerin sich von ihrer braunen Mähne verabschiedet - und scheint offenbar Gefallen an dem neuen Ich gefunden zu haben.
(eyn/spot) |
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Martina Gedeck ist neuerdings statt braunhaarig strohblond.
Martina Gedeck ist neuerdings statt braunhaarig strohblond. © ddp/Geisler/Ronny Heine

Martina Gedeck (63) steht seit Jahrzehnten auf der Bühne und vor der Kamera. Zu einem ihrer größten Erfolge zählt der Oscar-prämierte Film "Das Leben der Anderen" von 2006. Dabei immer unverändert: ihre braunen Haare. Vor Kurzem hat die Schauspielerin sich aber einer Typveränderung unterzogen. Sie ist neuerdings strohblond.

Bereits im Mai zeigte Gedeck sich plötzlich erblondet bei der Verleihung des 34. Deutschen Kamerapreises. Und auch Monate später scheint sie noch Gefallen an ihrem neuen, wesentlich blonderen Ich zu haben. Bei der Premiere ihres neuen Films "Woodwalkers" in München schritt sie erneut mit hellblonden, schulterlangen Haaren über den roten Teppich.

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In "Woodwalkers", der am 24. Oktober in die Kinos startet, spielt die 63-Jährige an der Seite von Oliver Masucci (55) und Hannah Herzsprung (43). Der Fantasyfilm basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Katja Brandis (54) und handelt von Carag, einem Jungen, der sich in einen Puma verwandeln kann.

Martina Gedeck wünscht sich mehr Realität

Martina Gedeck selbst hofft aber abseits des Fantasy-Genres auf mehr Realität in Filmen, wie der "Spiegel" berichtet. "Manchmal wünsche ich mir, dass man sich mehr an die Wirklichkeit hält. Gesellschaftlich passiert so viel in unserem Land und in der Welt, aber das wird selten thematisiert", zitiert die Zeitschrift sie.

Statt bedeutungsvolle Filme zu schaffen, halte man sich lieber an Krimis oder Liebesgeschichten, weil man sich aus Angst nicht an aktuelle Themen herantraue. "Ich wünschte mir Filme, die relevant sind, und wo die Leute sagen: 'Das hat mir was gebracht, den Film zu sehen, ich denke darüber nach oder sehe die Dinge ein bisschen anders, das hat was mit meiner Wirklichkeit zu tun'", so Gedeck.

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