Filmlegende Senta Berger (84) sagt alle Termine ab – das ist der Grund
Eigentlich wollte Senta Berger am Freitagabend gemeinsam mit ihrem langjährigen Freund und Kollegen Friedrich von Thun in der Laeiszhalle aus Loriots Texten lesen. Doch wenige Stunden vor der Veranstaltung kam alles anders: Die Lesung wurde kurzfristig abgesagt, ebenso zwei weitere Termine in Kiel und in München (am 31. Januar plante Berger im Prinzregententheater in München einen Loriot-Auftritt).
Was war los? Beim Weg zum Soundcheck ist die Schauspielerin einen halben Meter tief gestürzt, wie die BILD zuerst berichtete. Zunächst wollte Berger mit der eisernen Disziplin einer Weltklasse-Schauspielerin weitermachen – sie müsse ja schließlich nur sitzen am Abend – sie konnte dann aber von anwesenden Ärzten überzeugt werden, dass sie ins Krankenhaus muss.
Dort wurde klar: Ihr Oberschenkel ist gebrochen und sie muss umgehend operiert werden. Im Krankenhaus gab es wenig später dann einen Moment der Erleichterung: Der Eingriff verlief komplikationslos. Aus dem Umfeld der Schauspielerin heißt es, sie sei bereits auf dem Weg der Besserung.
Denkbar schlechtes Timing
Das Timing des Unfalls kommt für die 84-Jährige aber denkbar ungünstig. Nicht nur ihre Lesungen musste sie absagen, auch den Start ihres neuen Films "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ( im Kino ab 29. Januar) nach einem Roman von Joachim Meyerhoff wird sie verpassen.
Auch für Sohn Simon Verhoeven (53) kommt der Unfall doppelt traurig. Nicht nur, dass er sich um seine Mutter Sorgen machen musste. Nein, er führte auch Regie bei besagtem Film – eine ihrer wenigen gemeinsamen Arbeiten – und muss Mama Senta bei der Premiere am 27. Januar in München nun vermissen.
Zur BILD sagte der bekannte Regisseur (u.a. "Männerherzen"): "Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend gut. Wir sind froh, dass sie in sehr guten Händen ist. Sie ist eine Kämpferin, das wird sie jetzt auch wieder beweisen. Wir hatten uns zwar sehr auf die Premieren und die gemeinsamen Auftritte gefreut. Jetzt steht für uns alle aber natürlich ausschließlich ihre Genesung im Vordergrund."
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