Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation schließt nach Enthüllungen

Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation hat angekündigt, dass sie schließen wird, nachdem neue Enthüllungen über die Beziehung der ehemaligen Herzogin zum pädophilen Finanzier Jeffrey Epstein bekannt geworden sind.
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Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation schließt.
Sarah Fergusons Wohltätigkeitsorganisation schließt. © imago/TT / Thomas Johansson/TT

Sarah Fergusons (66) Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust" wird ihre Pforten "auf unbestimmte Zeit" schließen. Ein Sprecher der Organisation bestätigte gegenüber "Sky News", dass die Vorsitzende (Ferguson) und der Vorstand diese Entscheidung gemeinsam getroffen hätten - "mit Bedauern", wie es hieß.

Die Schließung sei allerdings keine spontane Reaktion auf die jüngsten Schlagzeilen. "Dies wird seit einigen Monaten diskutiert und vorbereitet", betonte der Sprecher. Man sei "nach wie vor äußerst stolz" auf die Arbeit der Organisation in den vergangenen Jahren, darunter Hilfslieferungen während der Corona-Pandemie und Unterstützung für Menschen, die vom Krieg in der Ukraine betroffen sind.

Brisante E-Mails aufgetaucht

Doch der Zeitpunkt der Ankündigung lässt aufhorchen. Am vergangenen Freitag wurden weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht, die das Ausmaß der Beziehung zwischen der 66-Jährigen und dem 2019 verstorbenen Jeffrey Epstein (1953-2019) offenlegen. Am Montag tauchten zusätzliche E-Mails auf, die von Accounts stammen sollen, die der früheren Herzogin von York zugeordnet werden.

Eine dieser Nachrichten, datiert auf den Abend des 30. Januar 2010, hat es in sich. Darin bezeichnet die Absenderin namens "Sarah" Epstein als "Legende" und schreibt laut der britischen Nachrichtenseite: "Mir fehlen wirklich die Worte, um meine Liebe und Dankbarkeit für deine Großzügigkeit und Güte zu beschreiben." Die E-Mail endet mit den Worten: "Ich stehe zu deinen Diensten. Heirate mich einfach." Bei der Absenderin soll es sich um Sarah Ferguson handeln. Der Kontext der Nachricht bleibt unklar.

Jeffrey Epstein wurde im August 2019 tot in seiner Gefängniszelle in New York aufgefunden, während er auf seinen Prozess wegen Sexhandels wartete. "Sky News" weist darauf hin, dass eine Nennung in den Epstein-Files kein Hinweis auf ein Fehlverhalten darstellt.

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