Sarah Ferguson: Sechs Unternehmen werden geschlossen

Ihren Titel und den luxuriösen Wohnsitz hat Sarah Ferguson im Zuge der Epstein-Enthüllungen bereits verloren. Nun stehen auch ihre Unternehmen vor dem Aus.
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Sarah Ferguson ist durch den Epstein-Skandal tief gefallen.
Sarah Ferguson ist durch den Epstein-Skandal tief gefallen. © imago/AAP / DEAN LEWINS

Sechs Unternehmen von Sarah Ferguson (66) werden nach den Enthüllungen über ihre Beziehungen zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) abgewickelt. Das berichtete die britische Zeitung "The Guardian" unter Berufung auf die Verwaltungsbehörde Companies House, die das Handelsregister in Großbritannien führt. Demnach wurde ein Antrag auf Löschung der Unternehmen gestellt.

Konsequenzen durch den Epstein-Skandal

Die Ex-Frau von Andrew Mountbatten-Windsor (65) war alleinige Geschäftsführerin von S Phoenix Events, Fergie's Farm, La Luna Investments, Solamoon Ltd, Philanthrapreneur Ltd und Planet Partners Productions Ltd. In den vergangenen Monaten sind immer neue Details in dem Skandal ans Licht gekommen, die nicht nur Andrew seine royalen Titel kosteten. Auch "Fergie" darf sich nicht mehr Herzogin nennen und musste ebenfalls die Royal Lodge verlassen, die sie gemeinsam mit ihrem Ex-Mann bewohnte. Auch ihre diversen beruflichen Aktivitäten liegen im Zuge des Epstein-Skandals auf Eis.

Anfang dieses Monats war bereits bekannt geworden, dass die Wohltätigkeitsorganisation "Sarah's Trust", bei der Ferguson Vorsitzende war, "auf unbestimmte Zeit" schließen wird. Ein Sprecher der Organisation bestätigte gegenüber "Sky News", dass die Vorsitzende und der Vorstand diese Entscheidung gemeinsam getroffen hätten. Zudem haben mehrere große Wohltätigkeitsorganisationen ihre Verbindungen zu Ferguson abgebrochen. Auch ein geplantes neues Buch wurde schon im Herbst abgesagt, Tausende von Exemplaren mussten vernichtet werden.

Nachrichten an Epstein enthüllt

Ende Januar waren viele Nachrichten von Sarah Ferguson bekannt geworden, nachdem weitere Dokumente aus den sogenannten Epstein-Files veröffentlicht wurden. Sie legten das Ausmaß der Beziehung zwischen der 66-Jährigen und dem 2019 verstorbenen Jeffrey Epstein offen. Zudem tauchten zusätzliche E-Mails auf, die von Accounts stammen sollen, die der früheren Herzogin von York zugeordnet werden.

Besonders pikant: Viele der Nachrichten stammen aus der Zeit nach Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 wegen Anstiftung zur Prostitution eines Kindes. Demnach bezeichnete sie ihn noch zwei Jahre nach seiner Verurteilung als "Legende". Die Korrespondenz soll laut "Daily Mail" zeigen, dass sich Ferguson öfter an den verurteilten Sexualstraftäter wandte, um finanzielle Beratung und Darlehen zu erhalten. Sie hat öffentlich eingeräumt, 15.000 Pfund von Epstein angenommen zu haben, um Schulden zu begleichen.

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