"Salto Postale"-Star Achim Wolff ist gestorben

Trauer um Achim Wolff: Der Schauspieler, der durch die ZDF-Sitcom "Salto Postale" und die Kinderserie "Beutolomäus" bekannt war, ist mit 87 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Das bestätigte seine Ehefrau, die Schauspielerin Rita Feldmeier.
(ili/spot) |
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Trauer um Schauspieler Achim Wolff.
Trauer um Schauspieler Achim Wolff. © imago/APress / A-way!/Boris Trenkel

Der Schauspieler Achim Wolff (1938-2026) ist tot. Er starb im Alter von 87 Jahren nach schwerer Krankheit, wie seine Ehefrau, die Schauspielerin Rita Feldmeier (72), dem Magazin "SuperIllu" bestätigte.

Der gebürtige Berliner spielte nach seinem Studium in Babelsberg über Jahrzehnte auf verschiedenen Hauptstadtbühnen wie Friedrichstadtpalast, Renaissance-Theater oder Theater am Kurfürstendamm. Später führte er auch Regie.

Bekannt als Rudi Reschke in der Sitcom "Salto Postale"

Einem breiten Fernsehpublikum wurde Achim Wolff vor allem durch die ZDF-Sitcom "Salto Postale" vertraut. An der Seite von Schauspieler Wolfgang Stumph (80) als Wolfgang "Wolle" Stankoweit und Hans-Jürgen Schatz (67) als Maximilian Mäßig verkörperte er darin von 1993 bis 1996 den Postbeamten und Verlierertypen Rudi Reschke im fiktiven Dorf Niederbörnicke in Brandenburg kurz nach der Wende.

Wenig später setzten Stumph, Wolff und Schatz die Erfolgsgeschichte mit "Salto Kommunale" (1998-2001) fort. Diese Sitcom spielt nach der Schließung des Niederbörnicker Postamtes; Angelika Milster (74) stieß als Bürgermeisterin Ingrid Schikaneder und weitere Hauptfigur dazu.

Auch mit "Beutolomäus" (2006-2012) blieb Achim Wolff im Gedächtnis. In der Kika-Fernsehserie war er als Weihnachtsmann zu sehen und erreichte damit ein ganz junges Publikum. "Die Rolle habe ich geliebt, und die Begegnungen mit den Kindern waren immer sehr schön", erklärte Wolff 2022.

Zuletzt 2025 auf der Bühne

Bis ins hohe Alter hörte Wolff nicht auf zu spielen. Noch 2025 stand er gemeinsam mit seiner Ehefrau in der Neuauflage des DDR-Klassikers "Maxe Baumann" auf der Bühne. Im Fernsehen war er zuletzt 2024 in der "SOKO Hamburg"-Episode "Je oller, je doller" zu sehen.

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