Prinz Harry und Herzogin Meghan zurück in England: "Haben finanzielle Probleme"

Einst ließen Prinz Harry und Herzogin Meghan kein gutes Haar am britischen Königshaus. Ihre plötzliche Rückkehr nach England wirft daher viele Fragen auf. Ist den abtrünnigen Royals in Kalifornien etwa das Geld ausgegangen? In der AZ gibt eine Expertin ihre Einschätzung ab.
von  Eva Meeks
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind zurück in England. Über die wahren Hintergründe ihres Umzugs wird viel spekuliert.
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind zurück in England. Über die wahren Hintergründe ihres Umzugs wird viel spekuliert. © imago/ZUMA Press Wire

Aus Prinz Harry (42) und Herzogin Meghan (44) wird man nicht so richtig schlau. 2020 verkündete das Herzogspaar von Sussex, sich in den USA ein neues Leben abseits der britischen Krone aufzubauen. Es folgten öffentliche Schmutzwäsche und heftige Vorwürfe gegen Harrys Ursprungsfamilie. Umso überraschender nun der plötzliche Sinneswandel: Die Familie lebt seit wenigen Wochen wieder in England. Und wie in Insiderkreisen vermutet wird, könnte deren Rückkehr finanzielle Hintergründe haben.

Prinz Harry und Herzogin Meghan: "Enorme laufende Kosten"

Warum zog es Prinz Harry und Herzogin Meghan wirklich zurück in das Land, über das sie lange Zeit so klagten? Die AZ hat bei Royal-Expertin Catrin Bartenbach nachgehakt, ob den beiden in Kalifornien eventuell das Geld ausgegangen sein könnte. "Nach allem, was ich weiß, ist das Herzogspaar von Sussex zwar nicht pleite, aber die beiden haben finanzielle Probleme, weil ihr Lebensstandard einfach enorme laufende Kosten mit sich bringt."

Um welche laufenden Kosten es sich handelt, erklärt Bartenbach ebenfalls in der AZ: "Die millionenschwere Hypothek auf das Haus in Montecito (zusätzlich das ganze Personal, das nötig ist, um das Anwesen zu unterhalten) und mindestens drei Millionen US-Dollar Sicherheitskosten jedes Jahr, plus vor allem Meghans Ansprüche an Premium-Reisen (Stichwort: Privatjet) und hochwertigste Designer-Kleidung."

Catrin Bartenbach ist Adels- und Etiketteexpertin. In ihrem Podcast "Thronfolgen" gewährt sie Einblicke in die europäischen Königshäuser.
Catrin Bartenbach ist Adels- und Etiketteexpertin. In ihrem Podcast "Thronfolgen" gewährt sie Einblicke in die europäischen Königshäuser. © Catrin Bartenbach

Zwar schlossen Prinz Harry und Herzogin Meghan einst lukrative Verträge mit Netflix, Spotify und Co. ab – doch seien diese "inzwischen sehr reduziert oder gekündigt worden". Nachdem keine nennenswerten Projekte nachkamen, werde der Einkommensbedarf für ihren dekadenten Lebensstil nicht mal annähernd gedeckt, vermutet Catrin Bartenbach.

Royal-Expertin sicher: England-Umzug bringt Finanz-Vorteile

Für Catrin Bartenbach liegt die Vermutung nahe, Prinz Harry und Herzogin Meghan könnten sich durch "die erneute Nähe zum König und dessen Vermögen im Vereinigten Königreich" eine finanzielle Erleichterung erhoffen: "Denn es ist nicht ausgeschlossen, dass Charles ihm privat mit Geld aushilft, wie er und die verstorbene Queen es ja auch schon für Ex-Prinz Andrew getan haben", weiß die Expertin.

"Parallel betreiben Harry und sein Umfeld ja schon Lobbyarbeit, dass die britische Regierung ihm doch steuerfinanzierte Security zugestehen sollte, nun, wo er wieder in seiner Heimat lebt – das würde ihm und Meghan weitere mehrere Millionen pro Jahr sparen", erklärt Catrin Bartenbach weiter. "Chancen für Harry, in Großbritannien selber substanziell Geld zu verdienen, sehe ich nicht, das will er ja auch gar nicht, er möchte weiterhin seine Charity-Aktivitäten ausbauen."

Wie werden Herzogin Meghan und Prinz Harry ihr Leben in England finanzieren?
Wie werden Herzogin Meghan und Prinz Harry ihr Leben in England finanzieren? © imago/Zuma Press

Und wie sieht die Lage bei Prinz Harrys Ehefrau aus? "Mit Meghan ist es ein anderer Fall: Ob sie es wirklich will oder schafft, wieder als Schauspielerin aktiv zu sein, wird sich zeigen", so Bartenbach. "Ich sehe sie eher regelmäßig nach Kalifornien pendeln und dort zu versuchen, ihre Lifestyle-Marke 'As Ever' so aufzubauen, dass sie irgendwann wirklich massiv Geld abwirft." Es bleibt abzuwarten, wie sich die finanzielle Situation der Sussexes weiter entwickeln wird. Klar ist wohl, dass sie immer für Schlagzeilen sorgen werden – egal, ob sie in Kalifornien oder England zu Hause sind.

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