Prinz Harry zu Unrecht um Herzogin Meghan besorgt? "Eine konkrete Gefährdung besteht nicht"
Eigentlich wollte Prinz Harry (41) seine Ehefrau Herzogin Meghan (44) und die gemeinsamen Kinder Archie (7) und Lilibet (5) nach England mitnehmen. Sogar über ein Wiedersehen mit König Charles (77) war gemunkelt worden. Doch nun reist der 41-Jährige (vorerst) alleine in sein Heimatland. Eine Royal-Expertin gibt in der AZ eine Einschätzung zum königlichen Hin und Her.
Prinz Harry in Sorge um Herzogin Meghan: "Überzogen"
Bezahlter Polizeischutz für seine Familie: Das war die Bedingung, die Prinz Harry vor seiner England-Reise gestellt hatte. Zu groß waren die Sorgen des 41-Jährigen, dass Meghan, Archie und Lilibet etwas zustoßen könnte. Wie die "BBC" nun berichtet, blieben die Diskussionen aber ohne Erfolg, weshalb Prinz Harry alleine nach London reist. Dass seine Familie zu einem späteren Zeitpunkt dazustößt, ist zwar nicht vollkommen ausgeschlossen – doch zumindest die Termine in der englischen Hauptstadt nimmt er ohne Begleitung wahr.
Zugegeben: Die Beliebtheitswerte von Ehefrau Meghan in Großbritannien könnten besser sein. Mit ihrer offenen Kritik am Königshaus hatten die abtrünnigen Royals nach dem "Megxit" einige Brücken niedergebrannt. Doch wie berechtigt sind Prinz Harrys Sicherheitsbedenken wirklich? "Dass Meghan in Gefahr ist, halte ich für überzogen", meint Royal-Expertin Charlotte Gräfin von Oeynhausen in der AZ. "Eine konkrete Gefährdung besteht meiner Meinung nach nicht."

Doch die Royal-Expertin erklärt auch, dass Herzogin Meghan in England nicht nur auf Wohlwollen stoßen würde: "Meghan polarisiert nach wie vor in Großbritannien stark. Es gibt Menschen, die sie unterstützen, es gibt aber auch Menschen, die ihr sehr kritisch gegenüberstehen." Die Herzogin von Sussex müsste – auch wenn keine konkrete Sicherheitsgefährdung besteht – zumindest mit einigen skeptischen Briten rechnen.
Hoffnung für Harry und Meghan? "Wäre ein langer Prozess"
Grundsätzlich halte Charlotte Gräfin von Oeynhausen es nicht für ausgeschlossen, dass Harry und Meghan ihren schlechten Ruf wieder reparieren können – sowohl beim britischen Volk als auch bei Harrys Familie: "Aber ganz ehrlich: Das wäre ein langer Prozess", weiß die Expertin. "Emotional gesehen steht viel im Raum und das lässt sich nicht so einfach wegwischen."
Denn verlorenes Vertrauen ließe sich eben nur langsam wieder aufbauen: "Die öffentlichen Vorwürfe der vergangenen Jahre waren einfach doch ein bisschen zu viel", erklärt von Oeynhausen in der AZ. "In der Öffentlichkeit könnten sich Meinungen mit der Zeit wieder verändern, aber nur wenn Harry und Meghan weniger auf Konflikte setzen. Das müssen sie aber noch etwas üben."

Wiedersehen mit Prinz Harrys Familie: "Eher unwahrscheinlich"
König Charles (77) hat seine Enkelkinder Archie und Lilibet seit vielen Jahren nicht gesehen. Doch selbst wenn die Familie von Prinz Harry nach England reisen sollte, sei ein Treffen mit dem Monarchen nicht sicher, weiß von Oeynhausen: "Ich persönlich halte das derzeit für eher unwahrscheinlich. Es gibt immer wieder Berichte über mögliche Annäherungen, aber ich denke das Verhältnis zwischen Harry und seinem Vater gilt nach wie vor als belastet."
Die Royal-Expertin erklärt in der AZ: "Die nächste Frage ist, ob König Charles es sich auch terminlich und gesundheitlich einrichten kann. Ein fröhliches gemeinsames Familientreffen, auch mit William, halte ich eher für unwahrscheinlich", vermutet von Oeynhausen. "Solange kein klarer Versöhnungsprozess stattgefunden hat, dürfte die Distanz bestehen bleiben." Es bleibt abzuwarten, ob es vielleicht doch eines Tages zu einer großen Familienzusammenführung kommen wird. Diesen Juli aber vermutlich eher nicht.
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