Malta will Prinz George den geschenkten Haizahn doch nicht wegnehmen

Ganz schön bissig! Ein mögliches Tränenmeer im Kensington Palast konnte abgewendet werden. Malta will dem kleinen Thronfolger Prinz George doch nicht das Geschenk von Naturforscher Sir David Attenborough abnehmen.
| AZ/dpa
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Prinz Goerge hält einen urzeitlichen Haizahn in seinen Händen.
Prinz Goerge hält einen urzeitlichen Haizahn in seinen Händen. © Kensington Palace (PA Wire)

Der maltesische Kulturminister forderte den Zahn eines urzeitlichen Riesenhais zurück, den der siebenjährige Prinz George vom britischen Naturforscher Sir David Attenborough in der vergangenen Woche bekommen hatte. "Es gibt einige Artefakte, die für Maltas Naturerbe sehr wichtig sind und sich mittlerweile im Ausland befinden, die zurückgeholt werden sollten", sagte José Herrera am Montag der "Times of Malta". Attenborough soll das Fossil während eines Urlaubs auf Malta in den 1960er Jahren gefunden haben.

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Prinz George erhielt Haizahn von Naturforscher

Anlass für das besondere Geschenk an den kleinen Royal war eine private Vorführung des neuen Films von Attenborough. Auf Bildern des Kensington Palastes ist zu sehen, wie Prinz George das Zahnfossil bestaunt. Carcharocles megalodon war nach Angaben von Forschern wahrscheinlich der größte Hai, der je gelebt hat - rund dreimal so groß wie ein heutiger Weißer Hai. Die Art kam vor etwa 23 Millionen Jahren auf und starb vor 2,6 Millionen aus.

In Malta ist es seit 2002 verboten, Fossilien zu entfernen oder auszugraben. Herrera machte keine genauen Angaben dazu, wie er den Zahn nach Malta zurückholen wolle. "Ich werde den Stein ins Rollen bringen", sagte er. Generell müsse das Land sich mehr dafür einsetzen, naturgeschichtlich wichtige Gegenstände zurückzuholen.

Doch die Häme in den sozialen Netzwerken war groß. Die Kritiker merkten an, dass derartige Zähne bereits für rund 50 Euro erworben werden können. Der maltesische Kulturminister gibt klein bei. George darf den Zahn behalten. "Es besteht nicht die Absicht, diesen Fall weiterzuverfolgen", sagte ein Sprecher des Kulturministeriums am Dienstag.

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