Hat Meghan den Brief an ihren Vater nicht selbst geschrieben?

Herzogin Meghan hat eine Zeitung wegen Urheberrechtsverletzung verklagt. Jetzt behaupten die Anwälte der Gegenseite: Prinz Harrys Frau hat den Brief, um den es dabei geht, nicht vollständig selbst verfasst.
| (hub/spot)
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Herzogin Meghan: Wie geht es mit ihrem Prozess weiter?
ALPR/AdMedia/ImageCollect Herzogin Meghan: Wie geht es mit ihrem Prozess weiter?

Hatte Herzogin Meghan (39) Hilfe von Palastangestellten beim Schreiben eines privaten Briefes an ihren Vater Thomas Markle (76)? Die Herzogin von Sussex verklagt Associated Newspapers, den Herausgeber der "Mail on Sunday", weil das Blatt Auszüge aus dem Brief veröffentlichte. Meghan und ihr juristisches Team sehen darin unter anderem Verstöße gegen das Datenschutzgesetz und das Urheberrecht. Prinz Harrys (36) Ehefrau fordert wegen Missbrauchs privater Informationen in den insgesamt fünf im Februar 2019 veröffentlichten Artikeln zudem Schadenersatz.

In Gerichtsdokumenten behauptet die Gegenseite nun laut "The Sun", dass der handgeschriebene Brief gar nicht Meghans "eigene intellektuelle Schöpfung" sei. Was den ganzen Fall für die Herzogin gefährden könnte, wenn sich dies als wahr herausstellen würde, schreibt die Zeitung. Die Anwälte von Associated Newspapers argumentieren demnach, der Brief sei von einem elektronischen Entwurf "kopiert" worden. Das Kommunikationsteam des Kensington Palasts habe "zum Schreiben des Entwurfs beigetragen", so die Verteidiger.

Prozess verschoben

Außerdem behaupten die Anwälte der Zeitung, Prinz Harrys Frau habe selbst Details des Briefes durch Freunde an die Medien weitergegeben. Und dass Meghan "erfreut" gewesen sei, als fünf Freundinnen sie in einem Interview mit dem "People"-Magazin, in dem der Brief erwähnt wurde, verteidigten.

Zuletzt war Meghans Bitte stattgegeben worden, den Prozess um mehrere Monate in den Herbst 2021 zu verschieben. Die Gründe der Terminverschiebung seien "vertraulich", hieß es. Ein genaues Datum für den Prozessauftakt im Herbst ist nicht bekannt. Ursprünglich hätten die Anhörungen am 11. Januar in London beginnen sollen. Die Herzogin, die mit Harry und Sohn Archie (1) im Frühjahr nach Kalifornien gezogen ist, hätte womöglich als Zeugin aussagen müssen.

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