Rowling-Agent hält Protest für Transgender-Rechte für gefährlich

Der Autorin J. K. Rowling wird Transfeindlichkeit vorgeworfen. Ihr Agent sieht einen kürzlichen Protest vor einer "Harry Potter"-Vorstellung als gefährlich an.
(wue/spot) |
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J. K. Rowling steht seit mehreren Jahren in der Kritik.
J. K. Rowling steht seit mehreren Jahren in der Kritik. © imago images/Depositphotos/wirestock_creators

Aktivisten, die sich für die Rechte von Transmenschen einsetzen, haben kürzlich am roten Teppich vor einer Aufführung von "Harry Potter and the Cursed Child" in London für Aufsehen gesorgt. Neil Blair, der Agent von J. K. Rowling (61), hat nun gegenüber dem Branchenmagazin "Variety" Kritik geäußert.

Hintergrund der Protestaktion war, dass der "Harry Potter"-Autorin seit mehreren Jahren Transfeindlichkeit vorgeworfen wird. Der "London Standard" hat ein Video veröffentlicht, in dem sich mehrere Personen wehren, von Security-Mitarbeitern vom roten Teppich entfernt zu werden.

Ob jemand bei dem Protest verletzt wurde, ist nicht bekannt. Der Clip erweckt den Eindruck, dass die Demonstranten nicht übergriffig werden und eher rabiat mit ihnen umgegangen wird.

"Wir respektieren friedlichen Aktivismus"

Blair hält derartige Aktionen für gefährlich. "Wir respektieren friedlichen Aktivismus und das Recht, unterschiedliche Meinungen zu äußern", heißt es in dem Statement. "Diese Rechte müssen jedoch so ausgeübt werden, dass andere nicht gefährdet werden - darunter Zuschauer, Darsteller und Theatermitarbeiter -, wie wir am Abend bei den Protesten vor dem Palace Theatre in London im Vorfeld der Galavorstellung von 'Harry Potter and the Cursed Child' gesehen haben."

Vor allem wolle man seiner Ansicht nach "die Magie von 'Harry Potter'" den Fans näherbringen. Jeder dieser Fans verdiene es, jene Magie "in einer Atmosphäre von Respekt und Sicherheit" genießen zu können.

Die Schriftstellerin gilt seit mehreren Jahren als umstritten, auch Daniel Radcliffe (37), Emma Watson (36) und Rupert Grint (38), die Hauptstars der beliebten "Harry Potter"-Filmreihe, haben in der Vergangenheit eindeutig Stellung gegen Rowlings Ansichten bezogen.

Das Verhältnis zwischen den damaligen Kinderstars und der Autorin gilt seither als angespannt. Im März 2025 antwortete sie etwa auf der Social-Media-Plattform X auf die Frage "Welcher Schauspieler/welche Schauspielerin verdirbt dir sofort einen Film?" mit "Dreimal dürft ihr raten". Die Namen von Radcliffe, Watson und Grint fielen in diesem Zusammenhang aber nicht explizit.

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