"Rosenheim-Cops"-Star bedauert Abschied nach 20 Jahren: "Hätte gerne weitergemacht"

Als Polizeichef Gerd Achtziger war Alexander Duda bei den "Rosenheim-Cops" 20 Jahre nicht wegzudenken. Nun schickte das ZDF den Schauspieler in die TV-Rente, sehr zum Bedauern von Achtziger.
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Alexander Duda (mit Katharina Abt) verkörperte bei "Die Rosenheim-Cops" 20 Jahre lang den Polizeichef Achtziger. Nun neigt sich seine Zeit bei der ZDF-Serie dem Ende zu.
Alexander Duda (mit Katharina Abt) verkörperte bei "Die Rosenheim-Cops" 20 Jahre lang den Polizeichef Achtziger. Nun neigt sich seine Zeit bei der ZDF-Serie dem Ende zu. © ZDF / Christian A. Rieger

Die "Rosenheim-Cops" sind bald um eine Konstante ärmer: Wie "Bild" berichtet, verlässt Alexander Duda das Ensemble des ZDF-Dauerbrenners - und das alles andere als freiwillig. Mit dem Ende der aktuellen Staffel nimmt der Schauspieler den Hut bei der Krimiserie. "Ich finde es schade, dass das meine letzte Staffel wird", schmerzte Duda der nahende Abschied nach 20 Jahren als Polizeichef Gerd Achtziger.

Das ZDF und das Produktionsteam hätten sein Serien-Aus mit einer "dramaturgischen Entscheidung" gerechtfertigt, erklärte der Schauspieler. Außerdem verdeutlichte er, dass der Abschied nicht freiwillig war: "Ich hätte sicherlich auch in den nächsten Jahren noch gerne weitergemacht." Da seine Rolle ein Staatsbeamter sei, führe an der Rente mit 67 kein Weg vorbei, fuhr Duda fort und sagte mit einem Augenzwinkern: "Der Achtziger hätte es ja eigentlich buchstäblich bis 80 machen müssen."

Am letzten Drehtag übermannten Duda die Emotionen. "Als wir fertig waren, konnte ich die Tränen nur mit Mühe zurückhalten", gab der Schauspieler zu. "Ich hatte richtig feuchte Augen und das ist bei mir selten." Doch man müsse sich vor Augen führen, dass die Rolle als Polizeichef sein halbes Berufsleben geprägt habe: "Da fühlt sich das jetzt wie eine richtige Trennung im echten Leben an."

Schauspieler nach "Rosenheim-Cops"-Ausstieg: "Ich hege da keinen Groll"

Mit der Idee, den Polizeichef auch in einer Funktion als Rentner noch ins Drehbuch zu schreiben, fand er beim ZDF kein Gehör. Trotz seiner Enttäuschung über das Aus bei den "Rosenheim-Cops" möchte Alexander Duda aber kein böses Blut mit dem Sender schaffen. "Ich hege da keinen Groll, das bringt ja nichts. Ich versuche, negative Gefühle zu vermeiden", erklärte der 71-Jährige. Zudem erwarte das Publikum "eine wunderbare Ausstiegsfolge".

Eines lag Duda allerdings noch am Herzen. "In vielen Reihen werden Schauspieler über 70 entlassen oder die Serien eingestellt. Das finde ich generell sehr schade", übte er im Gespräch mit "Bild" eine Generalkritik am Filmbusiness. Er selbst denkt noch nicht ans Aufhören, sein Ende bei den "Rosenheim-Cops" hin oder her. "Ich schau, was kommt. Ich möchte definitiv weiterarbeiten", sagte er. Körperlich wie geistig sei er noch voll auf der Höhe, versicherte Duda.

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