"Rosenheim-Cops" nicht in der Mediathek: Warum TV-Star Max Müller lieber darauf verzichtet
Als sympathischer Polizist "Michi Mohr" hat sich Max Müller (61) in mehr als 550 Folgen in die Herzen der "Rosenheim-Cops"-Zuschauer gespielt. Nun verrät der Schauspieler, ob er noch gelegentlich alte Episoden schaut – und übt Kritik an modernen, digitalen Unterhaltungsangeboten.
Max Müller über ZDF-Mediathek: "Hohe CO2-Belastung"
"Manchmal schaue ich mir ein paar Folgen an", sagt Max Müller der Abendzeitung über seine Erfolgsserie "Die Rosenheim-Cops". "In der Mediathek aber eher nicht, da Streamen ja eine hohe CO2-Belastung bedeutet", stellt der Schauspieler klar. Sein Umweltbewusstsein kommt nicht von ungefähr: "Ich bin ein total ökologisch orientierter Mensch, und zwar schon seit den 1970er-Jahren."
Max Müller erinnert sich an einen Lehrer, der ihm und seinen Mitschülern damals einbläute: "Es gibt keine größere Aufgabe für uns, als unsere Umwelt und unseren Planeten zu schützen! Das habe ich verinnerlicht, fahre zu 80 Prozent mit der Bahn, auch zu den Drehorten in die Bavaria Filmstudios und nach Rosenheim und bin seit über 25 Jahren in kein Flugzeug mehr gestiegen."

Sorge von Max Müller: CO2-Belastung durch Streaming-Dienste
Doch wie groß ist der CO2-Fußabdruck wirklich, den Nutzer durch Streaming verursachen? Eine Studie des "Hamburger Borderstep Instituts" (2020) ergab, dass eine Stunde Streaming Emissionen von 100 bis 175 Gramm Kohlendioxid bedeuten würde. Dies sei in etwa gleichzusetzen mit einer Kleinwagen-Autofahrt von einem Kilometer.
Eine englische Studie der Organisation "Carbon Trust" ergab wiederum, dass eine Stunde Streaming "nur" 55 Gramm CO2 verursachen würde. Die abweichenden Ergebnisse sind darauf zurückzuführen, dass man den exakten CO2-Fußabdruck nur schwer berechnen kann. Der endgültige Energieverbrauch von Services wie Netflix, YouTube, Spotify, Sender-Mediatheken und Co. wird durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst.
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