"Rosenheim-Cops"-Neustart für Sarah Thonig: Das sagt sie über ihre neue Position
Als bekannt wurde, dass Marisa Burger ihre Rolle "Miriam Stockl" bei "Die Rosenheim-Cops" nicht mehr spielen wird, war der Aufschrei groß. Umso größer dann die Freude, dass Sarah Thonig als "Christin Lange" in der 26. Staffel der erfolgreichen ZDF-Serie diesen Verlust ausgleichen und mehr Sendezeit bekommen soll. Der Personalwechsel wird mit Spannung erwartet, die Dreharbeiten sind erst vor Kurzem gestartet. Bis zur TV-Ausstrahlung dauert es noch ein paar Monate – die neuen Folgen laufen im Herbst im Fernsehen und Stream. Der AZ gewährt Sarah Thonig dennoch Einblicke und verrät, wie sie selbst mit der neuen, ungewohnten Situation umgeht.
Neue Verantwortung am Set von "Die Rosenheim-Cops"
Seit Staffel 14 (2015) verkörpert die Schauspielerin in "Die Rosenheim-Cops" die Empfangsmitarbeiterin "Christin Lange". Dass ein Charakter nach elf Jahren in einem TV-Dauerbrenner noch mal eine große Wandlung durchmachen darf, ist eher ungewöhnlich – schließlich halten Produktionen gerne an ihrem Erfolgskonzept fest.
Sarah Thonig darf ihrer Figur nun neue Züge verleihen. "Ich freue mich immer sehr auf die Dreharbeiten – und auf die neuen Aufgaben umso mehr", schwärmt sie im AZ-Interview. Mit neuen Aufgaben wächst auch die Verantwortung, wie die 34-Jährige weiß. "Die Rolle darf ich ja bereits seit vielen Jahren spielen und es ist schön, sich mit ihr gemeinsam weiterzuentwickeln."

Sarah Thonig über neue Position: "Mir geht es ähnlich wie 'Frau Lange'"
Wie stark wird sich "Christin Lange" als neue Polizeisekretärin verändern? Wird Sarah Thonig ihre Rolle nun anders präsentieren? Die Schauspielerin lässt die Neuerung gelassen auf sich zukommen: "Das Schöne ist, dass es mir da ganz ähnlich wie 'Frau Lange' geht – für uns beide ist es ein neuer Schreibtisch. Ich glaube, das ergibt sich alles ganz natürlich." So richtig in die Karten will sich die "Rosenheim-Cops"-Bekanntheit wohl nicht schauen lassen – die Zuschauer vor den heimischen Bildschirmen wollen schließlich überrascht werden.

Gestiegene Popularität: So geht die "Christin Lange"-Darstellerin damit um
Doch eins ist vorab schon klar: Mit ihrer neuen Rolle und dem Abgang von Marisa Burger rückt jetzt Sarah Thonig ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Mit dem hohen Interesse und der damit einhergehenden Popularität hatte die Münchnerin nicht gerechnet: "Ich bin nur froh, dass diese Entscheidung vom Publikum so herzlich aufgenommen wurde."
Auf das Privatleben hat der neue Job bislang keine Auswirkungen. Das könnte sich ändern, sobald die neuen "Rosenheim-Cops"-Folgen im Herbst 2026 ausgestrahlt werden. "Ich bin gespannt, ob sich das auch im Alltag bemerkbar machen wird", betont Sarah Thonig im AZ-Interview. Bis es so weit ist, dauert es noch einige Monate. Ob sie sich dann auch mit kritischen Stimmen auseinandersetzen muss? Darüber macht sich die Schauspielerin noch keine Gedanken: "Zum Glück ist bei mir bisher nur positives Feedback angekommen."
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