Ronda Rousey verprügelte einen Ex-Freund wegen Nacktfotos

Seine Freundin heimlich zu fotografieren, ist nie eine gute Idee. Besonders nicht, wenn sie dabei nackt ist. Und ganz besonders nicht, wenn es sich bei dem Herzblatt um MMA-Star Ronda Rousey handelt...
| (kd/spot)
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Seine Freundin heimlich zu fotografieren, ist nie eine gute Idee. Besonders nicht, wenn sie dabei nackt ist. Und ganz besonders nicht, wenn es sich bei dem Herzblatt um MMA-Star Ronda Rousey handelt...

Den Zorn von Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Ronda Rousey (29, "Entourage") würde kein Mann leichtfertig auf sich ziehen - sollte man zumindest meinen. Einer ihrer Verflossenen beging trotzdem die Dummheit, heimlich Nacktfotos von der Athletin zu schießen - mit schmerzhaften Folgen.

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Zähneknirschendes Warten auf "Knipsi McWiderling"

Denn als Rousey eines Tages die Bilder auf seiner Festplatte entdeckte, war sie verständlicherweise stinksauer, wie sie in ihrer neuen Autobiografie "Zur Kämpferin geboren" (Riva, 352 Seiten, 19,99 Euro) schreibt. "Ich löschte alle Fotos. Danach löschte ich die Festplatte. Und dann wartete ich darauf, dass Knipsi McWiderling von der Arbeit kam", berichtet Rousey in einem Vorab-Auszug in der "Bild am Sonntag". "Starr wie eine Statue stand ich in seiner Küche und wurde immer wütender. Ich begann mit den Knöcheln zu knacksen und mit den Zähnen zu knirschen. Je länger ich wartete, desto zorniger wurde ich."

Eine Dreiviertelstunde lauerte die Sportlerin so in der Küche, bis ihr Noch-Liebhaber eintraf - und bei ihrem Anblick sofort erstarrte. "Dann fragte er, was los sei, und als ich nichts erwiderte, begann er zu weinen. Ich ohrfeigte ihn so heftig, dass mir die Hand wehtat", erzählt die Kampfsportlerin. "'Ich hab die ganzen Nacktfotos gefunden, du krankes Arschloch!', schrie ich. 'Lass es mich erklären', flehte er. Aber es gab nichts zu erklären. Ich wollte nur noch raus."

Nach allen Regeln der Kunst vermöbelt

Als ihr Freund ihr den Weg versperrte, wurde Rousey erneut handgreiflich: "Da er sich nicht vom Fleck rührte, landete ich eine rechte Gerade in seinem Gesicht, dann einen linken Haken. Er taumelte rückwärts und kippte gegen die Tür." Rousey selbst hatte in diesem Moment nur ihren nächsten Auftritt im Sinn: "Scheiße, meine Hände, dachte ich. Ich darf sie vor dem Kampf nicht verletzen."

Angesichts dieser heftigen Reaktion mag es zunächst überraschen, dass Rousey sich später für "ESPN The Magazine" entblätterte. Für sie selbst war das jedoch nur konsequent: Nach der Anfrage des Blattes "entschied ich mich angesichts der Tatsache, dass früher oder später womöglich sowieso Nacktfotos von mir erscheinen würden, dafür, dass es lieber unter meiner Kontrolle passieren sollte", erklärt die Sportlerin. "Und als Teil einer Auswahl der besten Athletinnen der Welt würde dies immerhin auf stilvolle Art und Weise geschehen."

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