Roman Polanski muss weiter mit seiner Verhaftung rechnen

Filmemacher Roman Polanski muss auch 40 Jahre nach dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs damit rechnen, bei einer Einreise in die USA verhaftet zu werden.
| (the/spot)
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Filmemacher Roman Polanski muss auch 40 Jahre nach dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs damit rechnen, bei einer Einreise in die USA verhaftet zu werden.

Roman Polanski (83, "Der Pianist") muss weiterhin damit rechnen, bei einer Einreise in die USA verhaftet zu werden. Ein US-Richter hat den Antrag seines Anwalts, das Verfahren 40 Jahre nach dem Vorfall einzustellen, abgelehnt. Das teilte das Gericht am Montag in Los Angeles mit, wie unter anderem "Variety" berichtet. Die Begründung: Polanski könne den Fall nicht hinter sich lassen, solange er sich weigere in die USA zurückzukehren und sich dem Gericht persönlich zu stellen.

Hier können Sie Roman Polanskis Film "Venus im Pelz" ansehen

Polanskis Anwalt hatte im März bei einer Anhörung erklärt, dass der Regisseur den Fall hinter sich bringen wolle. Seiner Meinung nach könne das Verfahren eingestellt werden, da Polanski bereits 1978 eine Strafe in den USA verbüßt und außerdem 2009 und 2010 mehrere Monate in der Schweiz unter Hausarrest gestanden habe.

Polanski soll vor 40 Jahren ein 13-jähriges Mädchen im Haus von Jack Nicholson sexuell missbraucht haben. Er kam damals auf Kaution frei und setzte sich 1978 kurz vor der Urteilsverkündung nach Frankreich ab. Seitdem ist der heute 83-Jährige nicht mehr in die USA eingereist.

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