Rolando Villazón: Gesundheit nicht das höchste Ideal

Für Star-Tenor Rolando Villazón ist Gesundheit nicht das höchste Ideal. Deswegen wünscht er sich in der gegenwärtigen Situation, dass Freiheit wieder mehr an Bedeutung gewinnt.
| dpa
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Startenor Rolando Villazón macht sich schon jetzt Gedanken, wie die Mozartwoche im Januar 2021 veranstaltet werden kann.
picture alliance / Armin Weigel/dpa/dpa Startenor Rolando Villazón macht sich schon jetzt Gedanken, wie die Mozartwoche im Januar 2021 veranstaltet werden kann.

Hannover - Für das Zu-Hause-Bleiben in der Corona-Krise hatte er Verständnis. Das höchste Ideal des Menschen ist Gesundheit aus Sicht des Star-Tenors Rolando Villazón jedoch nicht.

Es habe zunächst keine andere Möglichkeit gegeben, die Gesundheitskrise zu stoppen, als daheim zu bleiben, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Und selbstverständlich müsse es "ein Minimum von Gesundheit für alle" geben, erklärte der 48-Jährige: "Aber jetzt sieht es anders aus, und jetzt müssen wir zurück zu den anderen Idealen." Der Mensch strebe etwa auch nach "Freiheit und Gerechtigkeit und Liebe".

Die Unsicherheit als Folge der Corona-Pandemie beschäftigt Villazón auch als Intendant der Mozartwoche, die jährlich rund um den Geburtstag des österreichischen Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791) im Januar in Salzburg veranstaltet wird. "Ich beschäftige mich jetzt schon damit, was im Januar 2021 sein könnte, und überlege mir verschiedene Szenarien." Bei der Mozartwoche im Januar 2021 wäre er zum dritten Mal künstlerisch für die renommierte Konzertreihe verantwortlich.

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