Rocco Stark vs. Kim Gloss: Wer gewinnt den Sorgerechtsstreit?

Der 27-Jährige Rocco Stark möchte das alleinige Sorgerecht für seine Tochter Amelia. Kim solle erst "ihre Sachen geregelt" kriegen. spot on news wagt den Vergleich.
| (lp/spot)
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Berlin - Jetzt geht es um die Wurst im Sorgerechtsstreit zwischen den TV-Stars Rocco Stark (26) und Kim Gloss alias Kim Debkowski (21) um ihr acht Monate altes Töchterchen Amelia. Debkowski, die einst durch die RTL-Sendung "Deutschland sucht den Superstar" bekannt wurde, muss dem Berliner Familiengericht beweisen, dass sie eine gute und zuverlässige Mutter ist. Wegen Verspätungen und Fehlterminen in der Vergangenheit, steht ihr Teil des Sorgerechts für Amelia auf dem Prüfstand, berichtet die "Bild"-Zeitung.

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Noch vor wenigen Wochen zeigte sich Kim Gloss stark: "Ich werde um Amelia kämpfen und mein Sorgerecht behalten." In den vergangenen Tagen wurde in den Medien dagegen immer mehr das Bild einer psychisch labilen Kim gezeichnet. Selbst ihr angeblicher neuer Lover, Bordell-Betreiber Gökay G. (30), erzählt von einer am Telefon aufgelösten, weinenden Kim. Ist so eine Mutter überhaupt in der Lage, die Verantwortung für ein Kleinkind zu übernehmen? Die Nachrichtenagentur spot on news erklärt, welche Fakten für Rocco Stark und welche für Kim Gloss sprechen.

Pro Rocco Stark

1. Rocco ist zuverlässig und pünktlich

Rocco Stark ist bisher nie wegen Unpünktlichkeit aufgefallen und gilt gemeinhin als zuverlässiger als seine Ex-Freundin Kim Gloss. Hinzukommt, dass er schon einmal in der Tochter-Angelegenheit recht bekommen hat. Bereits im Juli hatte ein Richter entschieden, dass Amelia bei Rocco in Berlin bleiben soll, nachdem Kim mit der Kleinen nach Hamburg ziehen wollte.

2. Er spricht nicht über sein Privatleben

Für den Papa spricht auch, dass er in letzter Zeit keine privaten Skandale in seinem Umfeld entfacht hat. Generell weiß man über den Freundeskreis von Stark wenig, auch nicht wer derzeit seine Freundin ist. Zwar postete er vor wenigen Wochen ein Bild von sich und einer unbekannten Schönheit bei Facebook, doch niemand weiß, um wen es sich dabei handelt und der 26-Jährige selbst schweigt, wie es sich für einen Gentleman gehört. Party-Bilder und dergleichen sind auch nicht von ihm im Umlauf.

Anders sieht es da bei Kim Gloss aus: Die Boulevard-Presse stürzte sich in den vergangenen Wochen auf die angebliche neue Liebe der Jung-Mama. Als bekannt wurde, dass Gökay G. mehrere Bordells in Hamburg betreibt, litt Kims Image zunehmend. Kim selbst erklärt im Interview mit "Bild" jedoch eine andere Variante der Geschichte: "Vor dem Dschungelcamp waren wir mal kurz zusammen, aber das ist ja länger als zwei Jahre her. Wir hatten uns vor einiger Zeit zufällig mal wiedergesehen, weil wir einen gemeinsamen Bekanntenkreis hatten. Mittlerweile haben wir überhaupt gar keinen Kontakt mehr."

3. Er inszeniert sich als Familienmenschen

Ob echt oder doch nur, um sich in der Sorgerechtschlacht einen Vorteil zu verschaffen, ist schwer zu beurteilen. Eines ist jedoch gewiss: Rocco Stark posiert als junger Mann, dem das Wohl seiner kleinen Tochter über alles geht. Das scheint auch die Tatsache zu belegen, dass er Anfang des Monats im "Bravo"-Interview bekannt machte, dass Kim Gloss wieder für eine Weile zu ihm zieht. Der Grund: Hier ruhe sich seine Ex von den Strapazen ihres schweren Autounfalls aus.

Im Detail: "Wir haben zusammen eine Tochter. Und wenn es Kim schlecht geht, geht es auch der Kleinen nicht gut. Sie bekommt den ganzen Stress ja mit. Und dann bin ich natürlich sofort wieder da", betonte der älteste Sohn von Uwe Ochsenknecht (57). Klingt ganz nach dem fürsorglichen Familienmenschen, den jeder in brenzligen Situationen an seiner Seite haben möchte.

4. Er hat sich zum Wohl seines Kindes getrennt

Auch wenn Rocco nach der Trennung nicht so recht mit der Sprache herausrücken wollte, woran es letztlich scheiterte, machte er doch Andeutungen, die die Mutter seines Kindes nicht gerade in einem guten Licht dastehen lassen. "Eine Trennung ist nie schön, aber es war notwendig, sonst hätte ich es nicht gemacht. Es gab ganz eklatante Gründe, wieso es nicht funktioniert hat. Es war wirklich keine leichte Entscheidung, aber ich denke, es ist vor allem für meine Tochter so das Beste. Deswegen habe ich es gemacht", erklärte der 27-Jährige im Spätsommer einem großen deutschen Promi-Portal. Vielleicht ist ja dem Berliner Gericht mehr über diese "eklatanten Gründe" bekannt.

5. Er scheint viel Zeit mit der Kleinen zu verbringen

Rocco Stark lässt kaum eine Gelegenheit aus, süße Bilder von sich und seiner kleinen Amelia auf Facebook und Twitter zu posten. Dies hat der "Dschungelcamp"-Star schon wenige Tage nach der Geburt gestartet und nach der Trennung von Kim wurden die öffentlichen Liebesbekundungen an Amelia nicht gerade weniger. Viele spekulieren, ob er damit seiner Ex nicht noch zusätzlich eins auswischen will, doch der Eindruck, dass Stark mehr Zeit mit seiner Tochter verbringt als die eigene Mutter, hat sich verfestigt.

Und goldig wirken seine Erklärungen allemal: "Einige werden wieder sagen blablabla Privatkram aber ich scheiss drauf: MEINE KLEINE SAGT PAPA!!!!! Dann ruf ich schreiend die Kim an...die lacht und sagt: ja ich weiss hat sie heute schon den ganzen Tag gesagt,ahhhhh!!! LOVE, PEACE AND OUT!!!", schrieb Stark Mitte Oktober auf seiner offiziellen Facebook-Seite.

6. Er erhält Unterstützung von seinem Vater Uwe Ochsenknecht

Lange Zeit herrschte Funkstille zwischen Vater und Sohn. Doch gerade nach der Geburt von Amelia erhält Rocco Stark mehr denn je die Aufmerksamkeit und Unterstützung, die er sich jahrelang von Papa Uwe Ochsenknecht gewünscht hatte. "Wir hatten großen Spaß und mein Vater war ziemlich stolz auf mich und die Kleine", schildert Stark vor einigen Monaten das erste Zusammentreffen nach Amelias Ankunft in der "Bunten".

Auch Ochsenknecht selbst sieht die Beziehung ähnlich und betont, dass er für Rocco da ist. "Wir treffen uns regelmäßig und arbeiten auch das eine oder andere in Gesprächen auf. Warum, was, wie geschehen ist. Er ist ja mit seiner Ex-Freundin Kim Gloss jetzt in derselben Situation wie ich damals. Er fragt mich auch immer wieder um Rat, und ich versuche, ihn hier so gut es geht, zu unterstützen", äußerte sich Ochsenknecht im Interview mit spot on news.

Pro Kim Gloss

1. Kim zeigt sich reumütig und blickt nach vorne

Zu "DSDS"-Zeiten noch das brave Everybodys Darling, fiel es vielen vorerst schwer zu glauben, dass Kim Gloss (21) nun die 180-Grad-Wendung vollzogen haben soll. In den Interviews der letzten Tage und Wochen zumindest, scheint dies auch nicht so. Denn Kim räumt einige der Fehler selbst ein und zeigt Reue. "Natürlich habe ich in meinem Leben Fehler gemacht, aber ich musste eben erst so richtig auf die Schnauze fallen, um daraus zu lernen. Ich vertraue jetzt niemandem mehr, selbst meinen engsten Freunden nicht", verriet sie der "Bild"-Zeitung.

Der Autounfall, den Gloss verursacht haben soll und der ihre beste Freundin Ines Redjeb in Lebensgefahr brachte, bereitet ihr immer noch schlaflose Nächte, aber sie zeigt sich insgesamt zuversichtlich. "Ines wollte auch gerade nach Berlin ziehen, das mussten wir jetzt natürlich verschieben. Ich werde ihr auf jeden Fall helfen, wieder ins normale Leben zu kommen. Wir beide haben das alles psychisch noch nicht verkraftet, aber wir werden das gemeinsam durchstehen."

2. Sie liebt es, Mama zu sein

Zugegebenermaßen, auch wenn manch ein Party-Bild eine andere Sprache zu sprechen scheint, so ist Kim Gloss nicht die Rabenmutter als die sie weitläufig hingestellt wird. Zwar postet sie nicht mit solcher Ausdauer wie ihr Ex Rocco ständig Bilder von ihrer Amelia, doch würde sie niemals das Mutter-Sein für irgendetwas aufgeben. "Ich wollte immer jung Mutter werden, schon mit 18. Ich will auch noch mehr Kinder haben. Und wenn ich meine Amelia anschaue, bin ich einfach wahnsinnig froh, dass ich sie habe", so ihr aktuellstes Statement dazu in der "Bild".

3. Sie wird allein gelassen

Im Großen und Ganzen ist Kim Gloss eine starke Persönlichkeit, doch selbst der stärksten Frau geht mal die Kraft aus, wenn sie allein gelassen wird. Im Widerspruch zu dem Bild des treusorgenden Vaters, das Rocco Stark in der Öffentlichkeit vermittelt, packt Kim eine andere Seite aus. "Wir reden schon lange nicht mehr miteinander. Ich finde es schlimm, wie er in der Öffentlichkeit über mich spricht. Er spricht öffentlich Dinge aus, die er mir eigentlich direkt sagen sollte. Aber er tut es nicht. Wir sehen uns nur kurz, wenn wir Amelia übergeben. Ich habe sie von Montag bis Donnerstagmittag, er die anderen Tage. Bei der Übergabe sagen wir oft nicht mal Hallo." Sollte dies sich als wahr erweisen, wirft das wiederum ein vollkommen anderes Licht auf Roccos Handeln. Immerhin hieß es vor wenigen Wochen noch, die beiden seien vorübergehend wieder zusammengezogen.

4. Sie schützt ihre Tochter vor den Medien

Die Tatsache, dass Kim nicht jede gefühlte Stunde ein Bild ihrer Tochter veröffentlicht, kann auch zu ihrem Vorteil ausgelegt werden. Immerhin zeigt das, dass die Sängerin trotz ihres zarten Alters ihre Kleine vor allzu neugierigen Paparazzi-Bildern schützen will. Selbst auf einem aktuellen Foto, dass die "Bild"-Zeitung von Mama und Kind schoss, wird Amelia nur aus der Hinteransicht gezeigt.

Und auch vor ihrer neuen Liebe, dessen Namen sie geheim hält, möchte sie Amelia zunächst noch fernhalten. "Ich bin total verliebt. Der Mann hat aber nichts mit dem Rotlichtmilieu oder anderen krummen Dingen zu tun. Er hat meine Tochter noch nicht gesehen, das bleibt auch erst mal so", wird die 21-Jährige von "Bild" zitiert.

5. Sie will ihr Leben umkrempeln

Party, Ballermann und schlaflose Nächte gehören der Vergangenheit an, mag man dem RTL-Star glauben. Stattdessen ist die junge Frau mit den polnischen Wurzeln fest entschlossen, ihr Leben zu ändern, ihm mehr Struktur zu geben. "Ich konzentriere mich nur noch auf mein Kind und auf mich. Mein Party-Leben ist definitiv vorbei! Man muss auch mal erwachsen werden und das Wesentliche im Leben erkennen. Ich nehme keine Drogen, trinke nur ab und zu mal Alkohol. Meine Prioritäten liegen heute woanders. Ich bin froh, dass meine Freundinnen und ich noch leben." Klingt doch soweit ganz vernünftig. Jetzt muss die Hamburgerin nur noch ihre Termine einhalten...

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