Robert Redford kennt noch seine Adresse in München

Auch im Alter von 77 Jahren gehört Robert Redford zur ersten Liga Hollywoods - und erinnert sich immer noch an die Anfänge und seine Zeit im München!
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Robert Redford denkt gerne an seine Aufenthalte in Deutschland
Joel Ryan/Invision/AP Robert Redford denkt gerne an seine Aufenthalte in Deutschland

Los Angeles - Robert Redford (77) gehört in Hollywood zum festen Inventar. Und das schon seit Jahrzehnten. Bei den zahllosen krachenden Filmerfolgen, von "Die Unbestechlichen" bis "Jenseits von Afrika", scheint es kaum vorstellbar, dass Redfords Karriere in den 1960er-Jahren unter anderem in den Münchner Bavaria Filmstudios ihren Anfang nahm. Tatsächlich erinnert sich der Star gerne - und in allen Details - an seine Zeit in Deutschland, wie er nun der "Welt am Sonntag" in einem Interview verraten hat. Sogar an seine Münchner Adresse erinnert sich Redford noch: "Ich wohnte damals in der Leopoldstraße 102."

Zuletzt war Robert Redford unter anderem im Thriller "The Company You Keep" an der Seite von Shia LaBeouf zu sehen. Hier können Sie den Film bestellen

Auch einer kleinen Festivität war Redford im Jahr 1964 nicht abgeneigt, wie er weiter berichtete. Er habe damals viel Zeit im Kneipenviertel Schwabing verbracht. Noch wilder sei sein erster Besuch in Deutschland und München im Jahr 1957 ausgefallen: "Ein paar Studenten schleppten mich dann mit ins Hofbräuhaus, drei Tage später wachte ich irgendwo mit großen Kopfschmerzen auf und wusste nur noch, dass ich viel Spaß gehabt habe", sagte der Schauspieler.

Mehr als 50 Jahre liegen diese Episoden nun zurück. Redford sieht sich angesichts seines fortgeschrittenen Alters von 77 Jahren nun auch neuen Schwierigkeiten beim Drehen ausgesetzt, wie er bekennt. In seinem aktuellen Film "All Is Lost" spielt Redford einen Segler, der sich der Naturgewalt des Meeres entgegenstemmt. Redford zweifelte nach eigenen Angaben durchaus, ob er der Aufgabe gewachsen sein würde: "Ja, denn ich war nicht sicher, wie viel ich noch hinbekommen würde. Sehen Sie, ich habe jetzt eine späte Phase in meinem Leben erreicht." Trotzdem habe er Regisseur J.C. Chandor versichert "alles mir mögliche" zu tun.

Vom Ergebnis können sich die deutschen Kinogänger ab dem 9. Januar selbst ein Bild machen. Angst, dass es sich um Redfords letzten Film handeln könnte, müssen sie aber nicht haben: "Ich arbeite, weil ich arbeiten will und das gern mache. Arbeit hält mich in Bewegung. Ich denke nicht ans Aufhören", sagte Redford der "Welt am Sonntag".

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