Rita Ora erlebt Twitter-Fiasko

Jung, hip, fast vier Millionen Twitter-Follower - Sängerin Rita Ora hat eigentlich alles, was es braucht, um in der digitalen Welt so richtig durchzustarten. Trotzdem hat sie nun ihr Online-Waterloo erlebt: Eine Mitmach-Aktion stieß auf reichlich bescheidenes Interesse. Ora selbst macht Hacker für den Flop verantwortlich.
| (nam/spot)
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Schlechte Laune? Auf Rita Oras Twitter-Account spielte sich am Freitag Seltsames ab
Joel Ryan/Invision/AP/Invision/AP Schlechte Laune? Auf Rita Oras Twitter-Account spielte sich am Freitag Seltsames ab

Dem wachsamen Auge der Online-Medien entgeht kein einziger Tweet. Und was die Adleraugen unter den britischen Journalisten zum Wochenausklang ausmachten, das konnte Pop-Star Rita Ora (23, "I Will Never Let You Down") ganz und gar nicht gefallen. Denn am Freitagmorgen schien sich auf dem Twitter-Account der Sängerin ein Flop gruseligsten Halloween-Zuschnitts anzubahnen: Für 100.000 Retweets werde sie einen neuen Song veröffentlichen, schrieb Ora. Aber was angesichts von gut 3,9 Millionen Followern machbar scheint, geriet zum Desaster.

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Denn wie etwa "The Telegraph" fleißig mitnotierte, blieb der Zuspruch der Fans unter der geforderten Marke. Recht deutlich sogar. Rund 1.000 Retweets sammelte Oras Post dem Bericht zufolge in den folgenden Stunden. Die Kollegen der "Daily Mail" zählten immerhin 2.000 Retweets. Dann verschwand Ausgangsbeitrag der Sängerin spurlos im digitalen Nirvana. Dafür gab es von der britischen Presse das Prädikat "peinlich".

Erst Stunden später reagierte Ora auf ihrem Account auf die augenscheinliche Misere - und zwar mit einer ganz anderen Version der Ereignisse: "Übrigens, mein Twitter-Account wurde von jemandem gehackt, der droht, neue Musik zu veröffentlichen, an der ich wirklich hart gearbeitet habe", schrieb die 23-Jährige. Und fügte an: "Glücklicherweise habe ich den Hacker wirklich schnell erwischt und den Post gelöscht. Danke euch!"

Wie es nun wirklich zum Twitter-Waterloo der Rita Ora kam, wird vermutlich für immer ein Rätsel bleiben. Nichtsdestotrotz ist aber anzunehmen: Das Tauschen von Musik gegen eine sechsstellige Zahl von Retweets wird Ora nachdrücklich und dauerhaft von der Liste der bedenkenswerten Promo-Aktionen streichen.

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