Richter ist krank: Zwangspause im Prozess gegen Marius Borg Høiby
Der für heute angesetzte Verhandlungstag im Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) ist kurzfristig verschoben worden. Grund dafür ist die Erkrankung eines Richters. Wie unter anderem die norwegische Zeitung "Aftenposten" berichtet, kann die Gerichtsverhandlung in Oslo deshalb am 17. März nicht stattfinden.
"Wir hoffen, die Verhandlung morgen fortsetzen zu können und die Hauptverhandlung am Donnerstag abzuschließen", heißt es demnach in einer Pressemitteilung des Gerichts.
Der verschobene Verhandlungstag erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich der Prozess in einer entscheidenden Phase befindet. Die Beweisaufnahme ist bereits abgeschlossen, und nun stehen die Schlussplädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung an. Insbesondere wurde erwartet, dass die Staatsanwaltschaft ihr Plädoyer fortsetzt und möglicherweise das geforderte Strafmaß bekannt gibt.
Seit Anfang Februar in Untersuchungshaft
Der Prozess, der vor dem Amtsgericht Oslo verhandelt wird, umfasst 40 Anklagepunkte - darunter schwerwiegende Vorwürfe wie mehrfache Vergewaltigung. Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit (52), bestreitet einen Großteil der Vorwürfe.
Der 29-Jährige wuchs im königlichen Umfeld auf, ist aber kein offizielles Mitglied des norwegischen Königshauses. Seine Mutter brachte ihn mit in die Ehe mit Kronprinz Haakon (52), mit dem sie zwei weitere Kinder hat: Prinzessin Ingrid Alexandra (22) und Prinz Sverre Magnus (20). Marius Borg Høiby sitzt seit Anfang Februar in Untersuchungshaft.
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