Reinhard Mey spricht über seinen verstorbenen Sohn

Was Reinhard Mey mit seinem im Jahr 2014 verstorbenen Sohn machen würde, bekäme er noch mal etwas Zeit mit ihm geschenkt, hat der Liedermacher jetzt in einem Interview verraten.
| (rto/spot)
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Der Schmerz über den Verlust seines Sohnes wird Reinhard Mey immer begleiten.
360b/ Shutterstock.com Der Schmerz über den Verlust seines Sohnes wird Reinhard Mey immer begleiten.

Liedermacher Reinhard Mey (77, "Mr. Lee") musste im Jahr 2014 den schmerzlichen Verlust seines 1982 geborenen Sohnes Maximilian "Max" verkraften. Was er mit seinem Sohn machen würde, bekäme er noch einmal eine halbe Stunde Zeit mit ihm geschenkt, verriet Mey im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS).

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Zwischen Trauer und Erinnerungen

"Ich glaube, ich würde ihn die ganze Zeit nur drücken", erklärt Mey. "Der Schmerz über den Verlust" werde "immer da bleiben", aber auch die vielen schönen Erinnerungen, "die Gedanken an ihn, die Bilder, das Lachen", so der Musiker weiter. "Sein Lachen. Und auch unser Lachen." Mey ist sich zudem sicher, wenn es einen Himmel geben sollte, würde Max "da oben" sitzen und "sich ganz oft schlapp über uns" lachen.

Nach einer verschleppten Lungenentzündung lag Meys Sohn Maximilian fünf Jahre im Wachkoma. 2014 starb er. Mey und seine Ehefrau Hella, mit der er seit 1977 verheiratet ist, haben zwei weitere gemeinsame Kinder: Victoria-Luise und Frederik.

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