Rami Malek hätte Hauptrolle in "The Man I Love" fast abgelehnt
Rami Malek (45) hätte die Hauptrolle in seinem neuen Film "The Man I Love" fast abgelehnt. Wie der Oscarpreisträger im Interview mit dem Branchenmagazin "Deadline" erklärte, zögerte er zunächst, die Figur des fiktiven Künstlers Jimmy George zu verkörpern, der an AIDS erkrankt. Der Grund: Malek hatte bereits im Jahr 2018 die Musiklegende Freddie Mercury in "Bohemian Rhapsody" gespielt, der 1991 an den Folgen der Krankheit starb.
Nachdem er das Drehbuch gelesen hatte, habe sich Malek gedacht, er könne die Rolle nicht übernehmen, weil es zu viele Ähnlichkeiten zwischen den beiden Figuren gebe. "Das könnte problematisch werden", sagte er und fügte hinzu, dass "ein gewisses Gefühl der Angst da war".
Regisseur Ira Sachs überzeugte Malek
Schließlich habe ihn vor allem Regisseur Ira Sachs (60) überzeugt, die Rolle anzunehmen. "Wenn ich eines von Ira gelernt habe, dann, dass er einzigartiges Kino macht, das seinesgleichen sucht, und ich wusste, dass ich in außergewöhnlichen Händen war", erklärte Malek. "Wenn er sich für mich entschieden hat, konnte ich mich auf ihn verlassen - nicht nur, um mich während des gesamten Films auf ihn zu stützen, sondern auch, um das Projekt auf ein höheres Niveau zu heben, mich selbst anzutreiben und mich zu zwingen, mich in dieses Feuer zu begeben."
Malek ergänzte: "Als ich mich hineinstürzte, begann ich zu entdecken, dass dies Männer waren, die sich zwar ähnelten, aber dennoch Welten voneinander entfernt waren." Freddie sei eine "Ikone" gewesen, die "ein Ziel vor Augen hatte", während Jimmy jemand sei, der "einfach nur nach Kreativität, Liebe, Zweisamkeit und Freude in jedem Augenblick suchte".
Darum geht's in dem Drama
Der Film "The Man I Love" von Regisseur Ira Sachs erzählt die Geschichte von Jimmy, einem gefeierten Sänger und Darsteller im New York der 1980er Jahre. Nach einem dreiwöchigen Krankenhausaufenthalt für eine HIV-Behandlung wird er entlassen und geht für eine neue Inszenierung bis an seine körperlichen Grenzen - wohl wissend, dass es sich um seine letzte Bühnenproduktion handeln könnte.
In weiteren Rollen sind unter anderem Tom Sturridge, Luther Ford, Rebecca Hall und Ebon Moss-Bachrach zu sehen. Seine Premiere feierte der Film am 20. Mai bei den Filmfestspielen von Cannes, wo er mit einer achtminütigen Standing Ovation gefeiert wurde.
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