Radiosender erklärte König Charles für tot: So kam es zur Panne

Während König Charles im Mai durch Nordirland reiste, wurde er im britischen Radio plötzlich für tot erklärt. Nun hat die Aufsichtsbehörde Ofcom den Sender gerügt - und zugleich aufgedeckt, wie es zu der kuriosen Panne kommen konnte.
(paf/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
König Charles III. geht es gut - auch drei Monate nach der Falschmeldung zu seinem angeblichen Tod.
König Charles III. geht es gut - auch drei Monate nach der Falschmeldung zu seinem angeblichen Tod. © imago/Avalon.red / Chris Jackson / PA ROTA - B68

Der britische Radiosender Radio Caroline erklärte König Charles III. (77) am 19. Mai fälschlicherweise für tot. In der "Barry Marsh Show" wurde versehentlich eine für den Todesfall vorbereitete Ansage ausgestrahlt. Das Office of Communications (Ofcom), die britische Medienaufsichtsbehörde, hat nun aufgeklärt, wie es zu der Panne kommen konnte.

Einem Ofcom-Dokument zufolge befand sich der Moderator Barry Marsh zum Zeitpunkt der Panne nicht im Studio, sondern moderierte die Sendung von einem anderen Ort aus. Währenddessen arbeitete ein Mitarbeiter am Studiocomputer und stieß auf die für den Todesfall vorbereiteten Tonaufnahmen. "Aus Neugier" habe er die Dateien abgespielt und damit unbeabsichtigt den laufenden Stream des Moderators unterbrochen. Stattdessen gingen die vorbereiteten Todesmeldungen über den Sender.

Zunächst wurde der Tod des Königs verkündet, anschließend erklang die britische Nationalhymne. Danach wurde die Todesmeldung wiederholt. Als der Mitarbeiter schließlich bemerkte, was passiert war, stoppte er die Aufnahme und verließ in Panik das Studio.

Radiosender verwarnte Mitarbeiter

Der Moderator selbst bekam von dem Vorfall zunächst nichts mit. Wenig später bemerkte der Sender die Panne, kehrte zum regulären Programm zurück und informierte ihn über das Geschehene. Rund 30 Minuten nach der falschen Todesmeldung entschuldigte sich der Moderator schließlich bei den Hörern.

Der Mitarbeiter, der die vorbereiteten Dateien abgespielt hatte, wurde von Radio Caroline verwarnt und entschuldigte sich. Die Todesmeldungen wurden vom Studio-Computer gelöscht und auf einem externen Datenträger gespeichert. So will der Sender verhindern, dass sich der Vorfall wiederholt.

Charles war gerade in Nordirland zu Gast

Ofcom kritisierte, dass eine Meldung von erheblichem öffentlichen Interesse fälschlicherweise ausgestrahlt und erst rund 30 Minuten später richtiggestellt worden sei. Radio Caroline verwies dagegen darauf, dass bei Ofcom lediglich zwei Beschwerden eingegangen seien. Zudem betonte der Sender, dass er vollständig von Freiwilligen betrieben werde und nicht über die gleichen Ressourcen wie größere Rundfunkanstalten verfüge.

Während die falsche Todesmeldung ausgestrahlt wurde, befand sich König Charles gerade zu einem dreitägigen Besuch in Nordirland. Auch seine Ehefrau Königin Camilla (79) war vor Ort.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.