Queen soll Prinz Andrew militärische Titel aberkennen

In einem offenen Brief an Queen Elizabeth II. fordern mehr als 150 Veteranen, dass Prinz Andrew seine militärischen Titel verliert.
| (wue/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Geht es nach rund 150 Veteranen, sollen Prinz Andrew seine militärischen Titel aberkannt werden.
Geht es nach rund 150 Veteranen, sollen Prinz Andrew seine militärischen Titel aberkannt werden. © imago images/PPE

Prinz Andrew (61) soll seine militärischen Titel verlieren - zumindest, wenn es nach etwas mehr als 150 britischen Veteranen geht. In einem offenen Brief haben unter anderem laut eines Berichts der britischen "Sun" ehemalige Mitglieder der Royal Navy, der Royal Air Force und der Army Queen Elizabeth II. (95) dazu aufgefordert, ihrem Sohn mit sofortiger Wirkung die Titel abzuerkennen.

Anzeige für den Anbieter Glomex über den Consent-Anbieter verweigert

Durch seine Verbindung zu dem verstorbenen US-Millionär und verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) bringe Andrew das Militär in Verruf, heißt es unter anderem. Die Veteranen seien "bestürzt und verärgert" und unabhängig vom Ausgang eines drohenden Prozesses sei Andrew für das Militär "unhaltbar".

Drohender Prozess im Herbst

Würde es sich um eine andere Person in vergleichbarer Position handeln, wäre es demnach "unvorstellbar", dass diese sich noch im Amt befinde. "Offiziere des britischen Militärs sind den höchsten Standards an Redlichkeit, Ehrlichkeit und ehrenhaftem Verhalten verpflichtet", heißt es in dem Schreiben weiter. Andrew stehe hinter diesen Standards zurück.

Andrew droht ein Zivilprozess in den USA. Ein New Yorker Richter hatte kürzlich entschieden, dass eine Klage von Virginia Giuffre (38) gegen den Royal nicht abgewiesen wird. Giuffre wirft Andrew vor, sie sexuell missbraucht zu haben, als sie noch minderjährig war. Er streitet die Anschuldigungen ab. Sollten die beiden Parteien sich zuvor nicht außergerichtlich einigen, könnte es voraussichtlich im Herbst zu einem spektakulären Prozess kommen.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren