Queen-Gitarrist Brian May: "Amerika ist ein gefährlicher Ort"
Sir Brian May (78) will vorerst nicht mehr in die USA zurückkehren. Der Queen-Gitarrist habe sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sagte er der "Daily Mail". "Amerika ist derzeit ein gefährlicher Ort, das muss man berücksichtigen", erklärte der britische Musiker.
Es stimme ihn "sehr traurig", denn er habe das Gefühl, dass Queen in den USA groß geworden sei - und die Band liebe das Land. "Aber es ist nicht mehr das, was es einmal war. Im Moment überlegt sich jeder zweimal, ob er dorthin gehen soll."
Zeit, "eine Pause einzulegen"
Die beiden verbliebenen Queen-Gründungsmitglieder Brian May und Roger Taylor (76) sind seit 2012 gemeinsam mit dem ehemaligen "American Idol"-Finalisten Adam Lambert (44) als Queen & Adam Lambert weltweit auf Tour. In den USA standen sie jedoch seit 2023 nicht mehr auf der Bühne.
May betonte, man liebe Amerika nach wie vor, doch das Land habe sich seit früheren Tourneen stark verändert. Eine Rückkehr halte man derzeit nicht für sicher. Wann das Trio wieder gemeinsam auftreten wird, ist offen. "Wir nehmen es, wie es kommt", so May.
Mit Blick auf neue Musik wollte sich May nicht festlegen, ließ aber durchblicken, dass es "ein paar Dinge gibt, die ihr noch nicht gehört habt". Konkrete Ankündigungen machte er nicht. Stattdessen stellte er klar, nun sei es Zeit, eine Pause einzulegen und sich der Familie zu widmen.
Schlaganfall im Jahr 2024
Der heute 78-Jährige erlitt 2024 einen leichten Schlaganfall und verlor vorübergehend die Bewegungsfähigkeit seines linken Arms. Er teilte den Schreckmoment in einem Video auf Instagram und verriet: "Plötzlich, völlig unerwartet, hatte ich keinerlei Kontrolle mehr über diesen Arm", sagte er im Clip. "Es war schon etwas beängstigend, muss ich sagen."
In der ITV-Sendung "Love Your Weekend" sprach der Rockmusiker offen über seinen Gesundheitszustand. "Ich hatte Glück. Mir passieren solche Dinge, aber ich scheine sie immer wieder überwinden zu können. Sie sind ein Weckruf für einen", sagte er. Die Erfahrung habe ihn zu mehr Bewegung inspiriert. "Ich bleibe in Bewegung, fahre mehrmals die Woche Rad", so May weiter. "Einmal pro Woche schwimme ich hundert Bahnen im Pool. Das ist es, was mich fit hält. Das ist es, was mich am Leben erhält."
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