Prozess um Marius Borg Høiby: Der Urteilstermin steht jetzt fest

Marius Borg Høiby muss noch gut einen Monat zittern. Das Urteil im Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit soll am 15. Juni fallen.
(smi/spot) |
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Marius Borg Høiby erwartet sein Urteil.
Marius Borg Høiby erwartet sein Urteil. © ddp/STELLA/Marius Gulliksrud

Der Termin, an dem das Urteil gegen Marius Borg Høiby (29) gefällt wird, steht nun fest. Am 15. Juni 2026 soll das Amtsgericht Oslo seine Entscheidung im Prozess gegen den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) bekannt geben. Das berichtet unter anderem die norwegische Zeitung "Dagbladet". Der Gerichtstermin soll um 8:30 Uhr beginnen.

Marius Borg Høiby musste sich von Februar bis März 2026 wegen zahlreicher vorgeworfener Straftaten verantworten. Darunter schwerwiegende Vorwürfe wie mehrfache Vergewaltigung. Dazu kommen noch Drogendelikte und der Vorwurf von Gewalt in Beziehungen.

Staatsanwaltschaft fordert über sieben Jahre Haft

Die Verteidiger von Marius Borg Høiby haben für einen Freispruch in 15 der 40 Anklagepunkte plädiert - darunter die vier Vorwürfe mutmaßlicher Vergewaltigung. Manche Anklagepunkte hatte Høiby bereits eingeräumt, zum Beispiel den Transport von 3,5 Kilogramm Marihuana für seinen Dealer. Die Anwälte halten in diesen Fällen eine Freiheitsstrafe für angemessen. Die Staatsanwaltschaft fordert wiederum eine Haftstrafe von sieben Jahren und sieben Monaten.

Erst kürzlich hatte Marius Borg Høiby einen juristischen Nackenschlag erlitten. Das Gericht hatte entschieden, dass er in Untersuchungshaft bleiben muss. Es wies seine Berufung gegen die entsprechende Entscheidung von vor zwei Wochen zurück. Marius Borg Høiby hatte einen Antrag auf Haftentlassung mit einer elektronischen Fußfessel gestellt. Richter Hans Nikolai Førde begründete die Entscheidung damit, dass die Wiederholungsgefahr aus Sicht des Gerichts nicht gemindert sei.

Marius Borg Høiby war kurz vor dem Start seines Prozesses festgenommen worden, da er gegen ein Kontaktverbot zu einem mutmaßlichen Opfer verstoßen hatte. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Dort besuchte ihn seine Mutter am Sonntag. Am Muttertag wurde Mette-Marit mit ihrem Gatten, Kronprinz Haakon (52), beim Verlassen des Gefängnisses fotografiert.

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