Promi-Wirt Bachmaier bekommt den Hintern versohlt

Wirt Hugo Bachmaier hat teuer gezahlt, weil er im Lokal Stangentanz aufführen ließ. Jetzt macht er’s erneut – und bezieht Prügel  
| Thomas Gautier
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Popohau’n in der Leopoldstraße: Promi-Wirt Hugo Bachmaier lässt sich von Gloria Gray den Hintern versohlen.
Bernd Lindenthaler Popohau’n in der Leopoldstraße: Promi-Wirt Hugo Bachmaier lässt sich von Gloria Gray den Hintern versohlen.

Wirt Hugo Bachmaier hat teuer gezahlt, weil er im Lokal Stangentanz aufführen ließ. Jetzt macht er’s erneut – und bezieht Prügel

MÜNCHEN - Von der Stange ist bei ihm selten was. Bis auf Melanie vielleicht. Der sieht Hugo Bachmaier sehr gerne zu, und deshalb räkelt sich die Gogo-Tänzerin wieder in seinem Hofbräu in der Leopoldstraße. Im knappen Krankenschwester-Dirndl-Kostüm hängt sie an der Metallstange, drumrum hunderte Gäste. Moment. Da war doch was. Eine Woche nach seinem Kniefall vor dem Kreisverwaltungsreferat (KVR) lässt Bachmaier wieder die Puppen tanzen – obwohl er für den letzten Auftritt von Melanie Moser blechen musste: Vergangenen Donnerstag zahlte der Wirt 700 Euro, weil er für die Show keine Genehmigung hatte (AZ berichtete).

Und jetzt? Wieder Konfrontation? „Dieses Mal habe ich Melanie angemeldet“, sagt Bachmaier. „Es ging ohne Probleme durch.“ Die 700 Euro hätte er sich also sparen können – und zur Strafe kommt diesmal Gloria Gray. Bachmaiers Party am Samstag trägt das vielsagende Motto „Eine Tracht Prügel“: Eine Gogo-Gaga-Mini-Wiesn mit Modenschau, den Gilchinger Goaßlschnalzern, Bodypainting und bajuwarisch-sportlichen Disziplinen wie Armdrücken (das eine Frau gewinnt), Fingerhakeln, Baumsägen und, extra für Bachmaier: ein „Popohau’n“.

Wie ein Lausbub legt sich der 54-Jährige an diesem Abend über Gloria Grays Knie. Die knallt ihm mit der Linken ein paar auf die Lederhosn, Bachmaier schreit Aua, die rund 500 Gäste johlen. Haue für Hugo – das zieht. Nach seiner Selbstbestrafung teilt der Wirt selber aus – und derbleckt das KVR: Das Das „Popohau’n“ habe er von den anderen sportlichen Wettbewerben getrennt, „weil wir eigentlich schauen wollten, wer es am längsten aushält. Aber das hätten die wohl wieder missverstanden.“ Also stieg am Ende nur er auf die Bühne – „zur Belustigung“.

Auch der Bodypainter, der Edelweiß-Tattoos auf Oberarme und Lederhosn sprühte, sei der Behörde nicht geheuer gewesen, sagt Bachmaier: „Da musste ich dem KVR auch mitteilen, was das ist, und hab’ gesagt: ,Ihr braucht’s keine Angst haben, dass da nackte Haut zu sehen ist.’“ Bachmaiers Botschaft: Leute, das ist doch alles nur Spaß, alles ganz harmlos! Das dachten wohl auch die Promis. Bachmaier hatte sie zwar eingeladen, aber, so der Wirt: „Die sind jetzt alle auf Ibiza“.

 

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