Promi-Kandidatin blickt auf "Let's Dance" zurück: "Verschwendest einfach nur Zeit"

Es gibt "Let's Dance"-Staffeln, die besonders in Erinnerung bleiben – und die zehnte aus dem Jahr 2017 gehört definitiv dazu. Das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Gil Ofarim (43) und Vanessa Mai (34) sorgte damals für Spannung bis zur letzten Sekunde. Auch wenn die Sängerin insgesamt mehr Jurypunkte einheimsen konnte, ging der "Let's Dance"-Pokal letztendlich an ihren Konkurrenten Ofarim. Nun mutmaßt Vanessa Mai, warum ihr damals "nur" der zweite Platz vergönnt war – und erklärt, welche Erkenntnis sie über das Älterwerden erlangt hat.
Vanessa Mai über "Let's Dance"-Zeit: "Die Verbissenheit in Person"
Der 30. Geburtstag ist für viele Menschen ein wichtiger Meilenstein. Auch Lola Weippert (30) läutete vor wenigen Tagen dieses neue Lebensjahrzehnt ein. In ihrem neuen Podcast "Schön laut", den sie gemeinsam mit Vanessa Mai moderiert, bittet sie ihre 34-jährige Kollegin um Tipps für das bevorstehende Kapitel. Diese gibt zu, erst in den Dreißigern eine gewisse Gelassenheit entwickelt zu haben, die sie in jüngeren Jahren noch nicht hatte: "Ich war die Verbissenheit in Person", so Vanessa Mai.
Für die Sängerin steht fest, dass diese Eigenschaft im Jahr 2017 eine ganz bestimmte Konsequenz zur Folge hatte: "Was meinst du, warum ich bei 'Let’s Dance' nicht gewonnen habe?", fragt sie ihre Kollegin. Und sie könne die Entscheidung der Zuschauer heute absolut nachvollziehen: "Die Menschen haben einfach nur diese Verbissenheit gesehen. Okay, vielleicht nicht alle und nicht immer. Aber ich war schon sehr – in allem, was ich gemacht habe – krass verbissen, selbstkritisch, perfektionistisch. In einem sehr ungesunden Maß", räumt Mai ehrlich ein.

Vanessa Mai ehrlich: "Verschwendest einfach nur Zeit"
Daher rät Vanessa Mai ihrer jüngeren Freundin von einer solchen "Verbissenheit" ausdrücklich ab: "Das ist nicht schön. Du verschwendest einfach nur Zeit damit", erklärt die Sängerin. Mit dem Ausgang ihrer "Let's Dance"-Staffel habe sie sich schon lange abgefunden und sagt heute: "Es ist okay, ich bin happy, dass es in meinen Zwanzigern passiert ist, weil ich finde, so ab 30 – es wird nur geiler", meint die 34-Jährige. "Und ich freue mich über jedes graue Haar und ich freue mich über jede Erfahrung", so Mai optimistisch.