Prokrastinieren: Was Sie gegen ständiges Aufschieben tun können

Den Impuls, herausfordernde oder öde Erledigungen zu vertagen, kennen wohl die meisten. Dem immer wieder nachzugeben, kann allerdings zu einer echten Belastung werden und unangenehme Folgen haben. Gegen Prokrastination aktiv zu werden, sollte nicht auf morgen verschoben werden!
von  Petra Esselmann
Plötzlich scheint jede andere Tätigkeit willkommener als die, die eigentlich auf dem Plan steht. Viele Menschen kennen das Gefühl, Prokrastiniererinnen und Prokrastinierer geben ihm regelmäßig nach - und leiden häufig auch darunter. Weil es durchaus negative Auswirkungen haben kann, Erledigungen immer wieder aufzuschieben, versucht man am besten noch heute, sich umzustrukturieren.
Plötzlich scheint jede andere Tätigkeit willkommener als die, die eigentlich auf dem Plan steht. Viele Menschen kennen das Gefühl, Prokrastiniererinnen und Prokrastinierer geben ihm regelmäßig nach - und leiden häufig auch darunter. Weil es durchaus negative Auswirkungen haben kann, Erledigungen immer wieder aufzuschieben, versucht man am besten noch heute, sich umzustrukturieren. © iStock/Pheelings Media

Kennen Sie den: "Procrastinators unite! - Tomorrow ..." ("Prokrastinierer, vereint euch! - Morgen ...")? Prokrastination ist ein Fachausdruck für das krankhafte Aufschieben von Aufgaben (pro: Lateinisch für "für", cras: Lateinisch für "morgen"). Eine dahingehende Tendenz hat wahrscheinlich jeder schon einmal angesichts einer unbequemen Aufgabe verspürt. Der Leidensdruck, der aus solchem Verhalten entsteht, kann als unterschiedlich stark empfunden werden. Ehe es das Leben aber zu sehr beeinträchtigt, sollte man versuchen, gegenzusteuern.

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