Prinzessin Kates Schwager streitet vor Gericht um ein Sicherheitstor
In der englischen Grafschaft West Berkshire sorgt ein Rechtsstreit um einen Privatweg im Umfeld der britischen Royals derzeit für Aufsehen: James Matthews (50), der Schwager von Prinzessin Kate (44), kämpft vor Gericht für mehr Sicherheit rund um sein Familienanwesen. Der Grund: Ein Teil der Zufahrt könnte zum öffentlichen Fußweg erklärt werden.
James Matthews streitet mit Wandergruppe
Matthews lebt gemeinsam mit seiner Frau Pippa (42), der Schwester von Prinzessin Kate, und den drei gemeinsamen Kindern seit Herbst 2022 auf dem Anwesen Barton Court im englischen Kintbury. Kurz nach dem Einzug ließ er laut BBC ein elektrisches Sicherheitstor installieren. Genau dieses Tor löste jedoch einen Streit mit Wanderfreunden aus: Die Gruppe West Berkshire Ramblers beantragte Anfang 2023, die Zufahrt offiziell als öffentlichen Fußweg anerkennen zu lassen.
Vor einer Anhörung erklärte Matthews nun, seine Familie brauche aufgrund ihres hohen öffentlichen Profils ein "höheres Maß an Sicherheit". Wörtlich sagte er: "Es gibt Auswirkungen auf meine Familie aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrades, was bedeutet, dass ein höheres Sicherheitsniveau notwendig ist, als es unter anderen Umständen der Fall wäre."
Nach Angaben von Matthews habe ihn beim Kauf des Anwesens im August 2022 nichts darauf hingewiesen, dass Teile der Auffahrt öffentlich genutzt würden. Auch nach dem Bau des Tores habe sich zunächst niemand aus dem Dorf oder dem Gemeinderat beschwert. Inzwischen seien die Sicherheitsmaßnahmen sogar weiter verstärkt worden. Die Tore seien im Sommer 2025 nochmals aufgerüstet worden und würden nun geschlossen bleiben.
Anhörung dauert weiter an
Der Fall beschäftigt inzwischen auch die Behörden. Der zuständige West Berkshire Council erklärte bei der Anhörung, ein öffentlicher Fußweg könne rechtlich anerkannt werden, wenn er über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren "ununterbrochen, ohne Gewalt, Geheimhaltung oder Erlaubnis" von der Öffentlichkeit genutzt worden sei.
Allerdings zeichneten Zeugenaussagen bislang kein Bild von starkem Publikumsverkehr. Der frühere Estate-Manager des Anwesens, David Hill, sagte laut BBC aus, er habe nur gelegentlich Menschen auf der Zufahrt gesehen. "Vielleicht eine Person alle zwei oder drei Monate", erklärte er. Einen regelmäßigen Strom von Spaziergängern habe es seiner Erinnerung nach nicht gegeben.
Die Anhörung dauert derzeit noch an. Der Streit um die Zufahrt könnte für das Paar jedoch weitreichende Folgen haben - nicht zuletzt wegen der besonderen Aufmerksamkeit, die mit seiner Nähe zum britischen Königshaus verbunden ist.
Pippa und James Matthews gaben sich im Mai 2017 das Jawort. Das Paar hat drei Kinder: Sohn Arthur (7) sowie die Töchter Grace (5) und Rose (3).
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