Prinz Harry appelliert an Wladimir Putin: "Weiteres Leid verhindern"

Bei einem zuvor unangekündigten Besuch in der Ukraine hat Prinz Harry beim Kyiv Security Forum gesprochen. Er fordert unter anderem Wladimir Putin dazu auf, den Krieg zu beenden.
(wue/spot) |
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Prinz Harry während einer Rede beim Kyiv Security Forum am 23. April.
Prinz Harry während einer Rede beim Kyiv Security Forum am 23. April. © Genya Savilov / AFP via Getty Images

Während sich die britischen Royals für gewöhnlich nicht zu politischen Angelegenheiten äußern, hat Prinz Harry (41) Stellung im Ukraine-Krieg bezogen. Während eines zuvor unangekündigten Besuchs in Kiew hat sich der jüngere Sohn von König Charles III. (77) auf einer Sicherheitskonferenz unter anderem auch direkt an Russlands Präsident Wladimir Putin (73) gewandt.

Prinz Harry: "Ich bin nicht als Politiker hier"

In einer Rede beim Kyiv Security Forum erklärte der Prinz: "Ich bin nicht als Politiker hier. Ich bin hier als Soldat, der weiß, was es bedeutet, zu dienen, als humanitärer Helfer, der die menschlichen Kosten von Konflikten gesehen hat, und als Freund der Ukraine, der überzeugt davon ist, dass sich die Welt nicht an diesen Krieg gewöhnen oder gegenüber seinen Folgen abstumpfen darf."

Harry hat einst selbst gedient. Er habe erlebt, wie Stärke in Konflikten aussieht. In der Ukraine sehe er diese Stärke, "nicht nur durch Tapferkeit und Potenzial, sondern auch durch Einheit, Vertrauen und in der Bereitschaft der Nationen, zusammenzustehen und die Last gemeinsam zu tragen". Der Prinz ging unter anderem auf die schweren Folgen des Konflikts für die Menschen ein, bevor er zu einem späteren Punkt in seiner Rede direkte Worte an Putin richtete.

"Es gibt noch eine Chance, jetzt, diesen Krieg zu beenden"

"Präsident Putin, kein Land profitiert von den anhaltenden Verlusten an Menschenleben, die wir derzeit erleben", sagte Prinz Harry. "Es gibt noch eine Chance, jetzt, diesen Krieg zu beenden, weiteres Leid für Ukrainer und Russen gleichermaßen zu verhindern und einen anderen Weg einzuschlagen. Nach Jahren dieses Krieges, mit immensen Verlusten und begrenzten Gewinnen, wird immer deutlicher, dass dieser Weg keinen Sieg bringt, sondern nur noch mehr Verluste."

Bereits vor einigen Monaten, im letzten September, war Prinz Harry überraschend in die Ukraine gereist und in Kiew eingetroffen. Zuvor hatte er im April eine Klinik in der Nähe von Lwiw besucht, um dort mit Kriegsopfern und dem medizinischen Fachpersonal zu sprechen. Harry setzt sich seit Jahren, unter anderem mit den 2014 ins Leben gerufenen Invictus Games, für kriegsversehrte Veteranen ein.

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