Prinz Andrew erhält 100-Millionen-Dollar-Angebot für Lügendetektor-Test im TV

Ein Journalist hat Prinz Andrew im Zuge des Missbrauch-Vorwurfs gegen dessen Person ein lukratives Angebot gemacht. Für einen Lügendetektor-Test im Live-TV soll der Royal 100 Millionen Dollar erhalten.
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Prinz Andrew von Großbritannien während eines Besuchs an der Georg-August-Universität.
Prinz Andrew von Großbritannien während eines Besuchs an der Georg-August-Universität. © Swen Pförtner/dpa

Wird Prinz Andrew dieses Angebot annehmen oder ausschlagen? Der kanadische Bestseller-Autor und Journalist Ian Halperin bietet dem Royal für einen TV-Auftritt 100 Millionen Dollar. Dafür soll er sich im Live-Fernsehen einem Lügendetektor-Test unterziehen und sich den Fragen in Bezug auf die Missbrauchsvorwürfe stellen.

100 Millionen Dollar für Prinz Andrew? "Er kann seinen Namen reinwaschen"

Virginia Giuffre, ein mutmaßliches Opfer des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019), beschuldigt den zweitältesten Sohn der Queen (95), sie zwischen 1999 und 2002 dreimal zum Sex mit ihm gezwungen zu haben. Bislang hat der Prinz seine Unschuld beteuert.

Halperin erklärt im Gespräch mit "Daily Mail" über das unglaubliche TV-Angebot an Prinz Andrew: "Wenn er so unschuldig ist, wie er behauptet, besteht er und kann seinen Namen reinwaschen. Es ist eine großartige Möglichkeit für ihn, sich in 45 Minuten zu rechtfertigen." An der Gage von 100 Millionen Dollar sollen sich dem Journalisten zufolge eine Investmentgruppe und mehreren Medienunternehmen beteiligen. Auch wenn der Prinz den Lügendetektor-Test nicht bestehen sollte, bekäme er das Geld trotzdem

Missbrauchsopfer Giuffre will Lügendetektor-Test machen

Laut Ian Halperin habe sogar das mutmaßliche Opfer Virginia Giuffre angeboten, einen Test am Polygrafen durchführen zu lassen. Allerdings verlange sie dafür kein Geld, sondern wolle lediglich "ihre Wahrheit beweisen".

Dass Prinz Andrew auf einen Lügendetektor-Test im Live-TV tatsächlich eingehen wird, ist äußerst unwahrscheinlich. Bereits im April 2021 gab es für den Sohn der Queen ein ähnliches Angebot von sieben Millionen Dollar, worauf er nie reagierte.

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Ist Prinz Andrew für das britische Königshaus nicht mehr tragbar?

Nachdem gegen Prinz Andrew Klage wegen sexuellen Missbrauchs eingereicht wurde, scheint sich auch seine Familie von ihm abzuwenden. Prinz Charles (72) kann sich nicht vorstellen, dass sein Bruder jemals wieder ins öffentliche Leben zurückkehren wird. Das berichtet zumindest die britische Zeitung "The Times". Wegen der Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) sei sein Ruf dermaßen beschädigt, dass er auch unabhängig vom Ausgang des Rechtsstreits für das Königshaus nicht mehr tragbar sein wird.

Ein Bild aus früheren Zeiten: Hier steht Prinz Andrew noch neben seiner Mutter, Queen Elizabeth.
Ein Bild aus früheren Zeiten: Hier steht Prinz Andrew noch neben seiner Mutter, Queen Elizabeth. © IMAGO / PA Images

Sowohl Prinz Charles als auch Prinz William (39) sollen kritisieren, wie das Anwaltsteam von Prinz Andrew mit den Vorwürfen umgeht. So gab es selbst 48 Stunden, nachdem die Anwältin ein Zivilverfahren unter anderem wegen Vergewaltigung ersten Grades eingeleitet hatte, noch keine Reaktion von seiner Seite.

Prinz Charles über Bruder Andrew: "Unlösbares Problem"

Eine Quelle sagte der "Times", dass Prinz Charles seinen Bruder liebe und Verständnis habe, allerdings werde die Klage "einen unerwünschten Rufschaden für die Institution darstellen." Er hätte schon vor langer Zeit festgestellt, dass es sich wahrscheinlich um ein "unlösbares Problem handelt".

Prinz Andrew behauptet, keine Erinnerung daran zu haben, Roberts jemals getroffen zu haben. Nach einem katastrophalen BBC-Interview Ende 2019, das Andrew gegeben hatte, um seinen Namen reinzuwaschen, war er von seinen königlichen Pflichten zurückgetreten.

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