Prinz Andrew: Scotland Yard ergreift "keine weiteren Maßnahmen"

Ein Dokument aus der US-Klage gegen Prinz Andrew hat auch die britische Polizeibehörde Scotland Yard beschäftigt. Das Ergebnis steht nun fest.
| (hub/spot)
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Prinz Andrew wurde in den USA verklagt.
Prinz Andrew wurde in den USA verklagt. © imago/Starface

Scotland Yard hat bekannt gegeben, wegen der Anschuldigungen gegen Prinz Andrew (61) "keine weiteren Maßnahmen" zu ergreifen. Das berichtet "The Telegraph". Die Polizeibehörde hat offenbar Dokumente überprüft, die im Zusammenhang mit der Zivilklage gegen den Herzog von York in den USA stehen.

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Virginia Roberts Giuffre (38) hat dort die Klage gegen den Sohn der Queen angestrengt. Der Vorwurf: Prinz Andrew soll sie als Minderjährige auf Grundstücken des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) angeblich sexuell missbraucht haben. Prinz Andrew weist die Anschuldigungen zurück.

"Überprüfung abgeschlossen"

Dem "Telegraph" zufolge erklärte Scotland Yard nun, man habe "ein Dokument, das im August 2021 im Rahmen einer US-Zivilklage veröffentlicht wurde" überprüft. Laut weiteren Berichten haben sich Polizisten angeblich auch mit Giuffre in Verbindung gesetzt.

Die Behörde soll bereits zuvor ermittelt haben. Dabei ging es um den Vorwurf des Menschenhandels. Die Anschuldigungen: Giuffre soll vom US-Investmentbanker Epstein nach Großbritannien gebracht worden sein, wo sie sexuell missbraucht worden sein soll. Der verurteilte Sexualstraftäter galt als Freund von Andrew. Scotland Yard erklärte, dass der Vorwurf des Menschenhandels Sache der US-Behörden sei.

Am Sonntag bestätigte Scotland Yard, dass sich diese Haltung nicht geändert habe: "Die Überprüfung ist abgeschlossen und wir ergreifen keine weiteren Maßnahmen." Die Beamten sollen weiterhin mit "anderen Strafverfolgungsbehörden, die die Ermittlungen in Angelegenheiten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein leiten", zusammenarbeiten.

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