Prinz Andrew: Richter setzt Frist für seine Aussage

In der Zivilklage gegen Prinz Andrew hat ein US-Richter offenbar eine neue Frist gesetzt. Die Aussagen in dem Fall sollen bis Mitte Juli vorliegen.
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Prinz Andrew wurde in den USA verklagt.
Prinz Andrew wurde in den USA verklagt. © imago/AAP

Prinz Andrew (61) muss bis Mitte Juli 2022 von Virginia Giuffres (38) Anwälten unter Eid verhört werden. Das hat ein US-Richter entschieden, wie unter anderem "Sky News" berichtet. Die 38-Jährige hat eine Zivilklage gegen den Sohn der Queen angestrengt. Der Vorwurf: Prinz Andrew soll sie als Minderjährige auf Grundstücken des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein (1953-2019) angeblich sexuell missbraucht haben. Der Royal weist die Anschuldigungen zurück.

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Der Richter Lewis Kaplan setzte dem Bericht zufolge in Manhattan den 14. Juli 2022 als letztmöglichen Termin für die Zeugenaussagen. Laut "Fox News" signalisiere er damit, "dass er bereit ist, den Fall vor Gericht zu bringen". Damit könnte die Klage gegen Andrew die Feierlichkeiten zum Platinjubiläum der Queen überschatten, die für kommendes Jahr geplant sind.

Sagt Andrew in England aus?

Die Staatsanwaltschaft und die für Giuffre tätigen Anwälte können laut "Sky News" einen Antrag stellen, damit Prinz Andrew eine Aussage in Großbritannien macht. Der 61-Jährige müsste dann in einer privaten Anhörung Fragen unter Eid beantworten. Die Fragen würden von Anwälten gestellt, die Virginia Giuffre vertreten. Prinz Andrew hätte Anspruch auf rechtliche Vertretung, heißt es weiter. Er könnte die Aussage verweigern oder schon im Vorfeld versuchen, dass der Antrag auf seine Aussage abgelehnt werde.

Giuffre fordert in der Klage Schadenersatz, in welcher Höhe ist nicht bekannt. Laut britischen Medienberichten wird über eine Millionensumme spekuliert.

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