Politik? Bruce Springsteen ist es egal, wenn sich Fans abkehren
Bei so manchem US-Amerikaner, der einst die Musik von Bruce Springsteen (76) gefeiert hat, werden Klassiker wie "Born in the U.S.A." wohl nicht mehr laut aus den Lautsprechern schallen. Dem legendären Rockmusiker ist es aber vollkommen egal, wenn er aufgrund seiner Haltung gegen die Regierung Donald Trumps (79) und das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE Fans verliert.
"Das macht mir keine Sorgen", entgegnet Springsteen im Gespräch mit "The Minnesota Star Tribune" auf die Anmerkung, dass Künstler oft mit Kritik bestimmter Seiten zu kämpfen haben, wenn sie sich politisch positionieren. "Ich mache, was ich machen will, ich sage, was ich sagen will, und dann können die Leute dazu sagen, was sie wollen", beschreibt der Musiker seinen Job. "Das ist für mich in Ordnung. Es macht mir keine Sorgen, ob man dadurch einen Teil seines Publikums verliert." Er sei auf Gegenreaktionen vorbereitet.
Von Minneapolis bis in die Hauptstadt
Springsteen geht mit seiner E Street Band in wenigen Tagen auf "Land of Hope and Dreams American Tour". Los geht es am 31. März in Minneapolis, nach einer Reihe an Terminen quer durch die Vereinigten Staaten steht das Abschlusskonzert am 27. Mai in der Hauptstadt Washington, D.C. an. In der Ankündigung hieß es dazu bereits, dass die "Kavallerie" in diesen "dunklen, beunruhigenden und gefährliche Zeiten" auf dem Weg sei. Gemeinsam wolle man "die amerikanische Demokratie, amerikanische Freiheit, unsere amerikanische Verfassung und unseren heiligen amerikanischen Traum" verteidigen - vor "unserem Möchtegern-König und seiner schurkischen Regierung".
"Die Tour wird politisch und sehr zeitgemäß sein und sich mit dem befassen, was im Land vor sich geht", bestätigt Springsteen auch in dem neuen Interview. Die Städte für den Start und das Ende der Tour wurden bewusst gewählt. Mit "Streets of Minneapolis" hatte er im Januar einen Protestsong nach den Tötungen von Renée Good und Alex Pretti durch Bundesagenten in der US-Stadt veröffentlicht. Ebenfalls noch im Januar spielte Springsteen das Lied erstmals Live - in Minneapolis.
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