Podcast-Einladung: Angela Merkel vertröstet Bill und Tom Kaulitz

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (71) hat offenbar weiterhin nicht vor, Bill und Tom Kaulitz (beide 36) in deren Podcast "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" zu besuchen. In einem Interview im Rahmen der Republica-Konferenz beim WDR Europaforum für den Podcast "0630" wurde die frühere Kanzlerin jetzt auf die Kaulitz-Zwillinge angesprochen - und die Ex-CDU-Chefin reagierte mit einem kleinen Scherz.
In einem sogenannten Blind Ranking sollte Merkel verschiedene mögliche Aufgaben für sich bewerten. Neben Posten wie Fußball-Bundestrainerin, Ukraine-Vermittlerin oder Bundespräsidentin wurde sie auch gefragt, ob sie sich das Amt der Managerin für die Kaulitz-Zwillinge vorstellen könne. Merkel bestätigte daraufhin, dass die Musiker bereits mehrfach angeklopft hätten: "Die haben mich oft angefragt, ob ich komme." Anders als dem WDR-Podcast habe sie den beiden aber "noch nie zugesagt".
Angela Merkel über die Kaulitz-Brüder: Mit "Wetten, dass..?" "vollauf beschäftigt"
Ganz neu ist der Wunsch der Kaulitz-Brüder nicht. Bill und Tom Kaulitz machen schon länger keinen Hehl daraus, dass sie die ehemalige Kanzlerin gerne in ihrem erfolgreichen Podcast-Format begrüßen würden. Bereits in früheren Folgen war von einer Einladung an Merkel die Rede. Auch in Interviews sprachen die Tokio-Hotel-Stars immer wieder über ihre Bewunderung für die frühere Regierungschefin.
Ganz abgeschrieben ist der Auftritt damit zwar nicht, besonders viel Hoffnung machte Merkel den beiden aber nicht. Bei einer weiteren Satzergänzung im "0630"-Podcast sollte sie den Satz "In zehn Jahren habe ich die Kaulitz-Brüder ..." vervollständigen. Ihre Antwort: "... immer noch nicht im Podcast besucht." Dann verwies Merkel auf die neue TV-Aufgabe der Zwillinge: Sie glaube, die beiden seien jetzt mit "Wetten, dass..?" "vollauf beschäftigt". Bill und Tom Kaulitz übernehmen am 5. Dezember 2026 erstmals die Moderation der ZDF-Show.
Auch zu einer möglichen Kandidatur als Bundespräsidentin äußerte sich Merkel in dem Gespräch deutlich. Auf die Frage nach dem höchsten Staatsamt reagierte sie ablehnend. "Dieses Amt braucht wirklich jemanden, der mehr Kraft hat", sagte die frühere Kanzlerin. Sie selbst habe 16 Jahre lang regiert und dabei "permanent am Krisentisch" gesessen. Ihre klare Schlussfolgerung: "Das kann ich jetzt nicht mehr."