Phil Collins über sein Eheleben: "Ich war ein kleiner Bastard"

Was Musik angeht, ist Phil Collins ein Genie. Im Umgang mit Frauen ist sein Händchen hingegen nicht ganz so glücklich. Drei Ehen scheiterten. Und das lag durchaus auch an ihm. Er sei ein "Bastard" gewesen, erklärte der Brite nun in einem Interview.
| (hom/spot)
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Phil Collins (65, "Another Day In Paradise") ist eine lebende Rock'n'Roll-Legende. Aber so erfolgreich er als Musiker auch ist, so erfolglos waren bisher seine Ehen.

Dreimal war Collins verheiratet. Dreimal kam es zur Scheidung. In einem Interview mit dem australischen Sender Seven bezeichnete er sich nun selbst als "Bastard". Der Genesis-Frontmann und weltbekannte Solo-Künstler erzählte in der Sendung "Saturday Night", dass er die Affäre bereue, welche seine zweite Ehe mit Jill Tavelman zum Scheitern brachte.

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"Ich bin meinem Herzen gefolgt. Aber es stellte sich heraus, dass ich ein kleiner Bastard war", verriet der 65-jährige Brite und ergänzte: "Wenn du ein Musiker bist, dann bekommst du eine Menge an Optionen." Mittlerweile hat Collins, der mehr als 150 Millionen Alben weltweit verkauft hat, wieder sein Liebes-Glück gefunden. Im August 2015 kehrte er zu seiner dritten Ehefrau Orianne Cevey zurück. Das Paar hatte sich ursprünglich im Jahr 2008 nach neun Jahren Ehe scheiden lassen.

"Die Leute finden das komisch"

"Ich bin zurück bei meiner dritten Ehefrau, was die Leute komisch finden", so Collins in der Sendung. "Aber für mich ist das wundervoll." Für die Scheidung musste der Multi-Instrumentalist Cevey damals 25 Millionen Pfund (ca. 29 Mio. Euro) zahlen. "Wir ließen uns scheiden... Ich zahlte ihr sehr viel Geld. Aber so ist das eben bei einer Scheidung. Wir bemerkten, dass das ein Fehler war und jetzt sind wir wieder zusammen und das ist toll", fasst Collins zusammen.

Das sieht seine Lebenspartnerin ähnlich. Der Schweizer Zeitung "SonntagsBlick" sagte Cevey bereits früher im Jahr: "Unsere Trennung damals war die falsche Entscheidung. Inzwischen sind wir wieder so eng zusammen gewachsen, dass es eigentlich keinen Unterschied macht, ob wir heiraten oder nicht. Aber wir sind fest entschlossen, uns ein zweites Mal zu vermählen."

Insgesamt soll Collins für seine Scheidungen mehr als 50 Millionen Dollar gezahlt haben. In seiner neuen Autobiografie "Da kommt noch was" (Original: "Not Dead Yet") schreibt er über seine gescheiterten Ehen: "Ich bin enttäuscht darüber, dass ich dreimal verheiratet war... Aber ich bin noch enttäuschter darüber, dass ich dreimal geschieden wurde." Das mit der erneuten Hochzeit mit Orianne Cevey sollte er sich also sehr genau überlegen.

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