Petra Gerster hat manchmal "Albtraum" von den "heute"-Nachrichten

Seit ihrem Aus bei "heute" genießt Petra Gerster ihren Ruhestand. Mit ihrem Ehemann Christian Nürnberger hat sie jetzt übers Gendern (und vieles mehr) geschrieben.
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Petra Gerster präsentierte von 1998 bis 2021 "heute" im ZDF
Petra Gerster präsentierte von 1998 bis 2021 "heute" im ZDF © ZDF/Jana Kay

Journalistin Petra Gerster träumt heute noch manchmal von der "heute"-Sendung, die sie fast 23 Jahre lang moderiert hat. "Es gibt einen Albtraum, der mich ab und zu heimsucht", sagte die 66-Jährige im Gespräch mit dem Magazin "Bunte". "Um 18.30 Uhr ruft das ZDF an, ein Notfall, ich müsse sofort kommen und "heute" um 19 Uhr moderieren. Ich hetze ins Studio und merke erst mit dem Rotlicht der Kamera, dass ich weder umgezogen noch geschminkt bin, keine Texte und keinen Schimmer von der Nachrichtenlage habe." An dieser Stelle wache sie dann immer "schweißgebadet" auf.

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Die in Worms geborene Journalistin kam 1989 zum ZDF, wo sie das Frauenjournal "ML Mona Lisa" moderierte. Ab 1998 stand sie für die Hauptausgabe der "heute"-Nachrichten vor der Kamera, am 26. Mai dieses Jahres moderierte sie ihre letzten Fernsehnachrichten.

Petra Gerster veröffentlicht Buch übers Gendern

Gerster hat stattdessen mit ihrem Mann Christian Nürnberger ein brisantes Buch übers Gendern (und vieles mehr) geschrieben: "Vermintes Gelände". "Ich wurde ja als 'Gender-Terroristin' geschmäht", so Gerster zu "Bunte". "Es gab Kübel von Hass von Leuten, die von meinem 'Verbrechen an der deutschen Sprache' erfahren hatten, viele aus der AfD-Ecke. Sprachwissenschaftler und Doktoren kanzelten mich ab."

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