Peter Maffays Sohn Yaris spricht über schwierige Kindheit: "Nicht der Vorbildvater"

In einem Interview spricht Yaris Makkay über seinen berühmten Vater Peter Maffay. Und gesteht: "Wir haben uns wirklich die Köpfe eingeschlagen."
von  teleschau
Zwischen Peter Maffay (links) und seinem Sohn Yaris Makkay lief es nicht immer harmonisch.
Zwischen Peter Maffay (links) und seinem Sohn Yaris Makkay lief es nicht immer harmonisch. © Getty Images/Gerald Matzka

Sein Vater ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Rockmusiker, und auch er selbst steht seit einiger Zeit auf der Bühne: Yaris Makkay, Sohn von Peter Maffay. Mit "Kein Plan B" erschien vor Kurzem das Debütalbum des 23-Jährigen, das er ab 8. November auch live in mehreren deutschen Städten präsentiert.

In einem Interview mit "Bunte" hat Makkay nun über das Verhältnis zu seinem berühmten Vater gesprochen. "Mein Vater war nicht der Vorbildvater", sagte er in dem Gespräch. "Damals habe ich es ihm eine Zeit lang richtig übel genommen. Es war schlimm für mich." Heute sieht Makkay die Dinge anders: "Aber er hat sein Bestes gegeben. Das habe ich allerdings erst später verstanden."

Yaris Makkay (sein Vater wurde als Peter Alexander Makkay geboren) wuchs bei seinen Eltern auf Mallorca auf. Da sein Vater viel unterwegs war, habe er vor allem mit seiner Mutter Tania Spengler viel Zeit verbracht. "Ich war oft sauer, weil er so wenig da war", sagte Makkay. "Es reicht nicht, nur zu telefonieren. Er hat sich bemüht, aber als Kind weiß man das nicht zu schätzen. Da fehlt der Vater einfach." Spengler und Maffay trennten sich 2015, als Makkay elf oder zwölf Jahre alt war. Im "Bunte"-Interview wird er gefragt, auf welcher Seite er damals gestanden habe. Seine Antwort: "Ehrlich? Ich stand auf gar keiner Seite. Ich habe gesagt: Ich werde weder dich weniger lieben, Papa, noch dich, Mama."

Maffay-Sohn über Zusammenarbeit: "Haben uns die Köpfe eingeschlagen"

Mit seinem Vater habe er vorübergehend zusammengearbeitet, erzählte Makkay. Allerdings mit wenig Erfolg: "Wir haben uns wirklich die Köpfe eingeschlagen." Er sei "zu emotional für den Job" gewesen und "nicht in der Lage, Familiäres von Geschäftlichem zu trennen", so Makkay. Er und sein Vater seien "sehr unterschiedlich in unseren Ansichten und auch in unserem Lifestyle. Er lebt sehr gesund, stand anfangs oft um sechs Uhr morgens mit zwei Rädern vor meiner Tür und wollte mit mir Sport machen, als ich mit 17 nach Deutschland gezogen bin."

Nach der Trennung von Tania Spengler heiratete Maffay 2022 erneut, zudem wurde er Vater einer Tochter. Innerhalb dieser Patchwork-Familie sei das Verhältnis heute "sehr innig", sagte Makkay.

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