Peter Kraus bekommt keine Show-Einladung von Florian Silbereisen – kann es aber verstehen

Peter Kraus spricht über ein neues Projekt mit seinem Sohn Mike. Auch verrät der Musiker, dass er derzeit nicht daran glaubt, bei Florian Silbereisen zu landen. Warum sich Kraus aktuell keine Chancen für einen Show-Auftritt beim Entertainer ausrechnet...
Max Häussler
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Für Peter Kraus (re.) steht fest, dass er mit seinem aktuellen Projekt nicht bei Florian Silbereisen und dessen Shows landen wird.
Für Peter Kraus (re.) steht fest, dass er mit seinem aktuellen Projekt nicht bei Florian Silbereisen und dessen Shows landen wird. © imago/Bildagentur Monn, Funke Foto Services

Sehr viele Musiker freuen sich über die Möglichkeit, in Florian Silbereisens (44) Shows auftreten zu dürfen. Formate wie der "Schlagerboom" erreichen ein großes TV-Publikum und bieten Künstlern die perfekte Chance, ihre Songs zu präsentieren. Rock'n'Roll-Ikone Peter Kraus (87) geht jedoch nicht davon aus, mit seinem aktuellen Projekt bei Silbereisen willkommen zu sein...

Peter Kraus und Sohn wollen Song vermarkten: "Nicht so einfach"

Der Österreicher und sein Sohn Mike (53), der wie sein Vater Musiker ist, schrieben gemeinsam den Song "Für immer vereint". Peter Kraus erzählt im Podcast "Die Gruaberin": "Den versuchen wir jetzt gerade zu starten."

Demnach soll das gemeinsame Vater-Sohn-Projekt breitflächig vermarktet werden. Das sei allerdings "gar nicht so einfach", so Kraus. Das Lied beschäftige sich mit der Endlichkeit des Lebens und dem Abschiednehmen von geliebten Personen. Laut dem 87-Jährigen ist es schwierig, derart traurige und emotionale Songs in der modernen TV-Welt zu platzieren: "Es gibt keine Möglichkeiten. Die Sendungen gibt es auch nicht mehr." Zwar bestehe die Möglichkeit, in Talkshows aufzutreten, doch Kraus beziehe sich konkret auf Musik-Formate. Seine Gesprächspartnerin Monika Gruber (55) meint hierzu: "Aber ihr könntet zum Beispiel zu Florian Silbereisen."

Keine Chance bei Show von Florian Silbereisen: "Da kommst du nicht rein"

In den Silbereisen-Shows werde "diese Art von Musik noch zelebriert", so die Kabarettistin. Doch Peter Kraus widerspricht schnell: "Da kommst du auch nicht rein mit einem ruhigen Song." Der Rock'n'Roll-Star ist überzeugt davon, mit dem neuen Song "Für immer vereint" bei Florian Silbereisen keine Plattform zu bekommen. Für eine nächste Ausgabe seiner Shows hat Kraus offenbar noch keine Einladung erhalten – ein Auftritt ist bislang nicht geplant. Der Österreicher scheint der Meinung zu sein, dass vorrangig fröhliche, mitreißende Musik in den Silbereisen-Formaten gefragt ist.

Im Podcast von Monika Gruber spricht Peter Kraus über einen neuen Song und die Shows von Florian Silbereisen.
Im Podcast von Monika Gruber spricht Peter Kraus über einen neuen Song und die Shows von Florian Silbereisen. © imago/STL

Keine Einladung von Florian Silbereisen: Peter Kraus kann es verstehen

Peter Kraus erzählt, er habe einst anlässlich des ersten Todestages von Udo Jürgens (†80) einen Song veröffentlicht. Der Sänger bezieht sich dabei auf den Track "Jede Menge Leben", den er seinem früheren Jugendfreund widmete. Mit dem Lied trat der Österreicher 2015 beim "Adventsfest der 100.000 Lichter" von Florian Silbereisen auf. Das sei "das letzte Mal" gewesen, dass Kraus in einer Sendung des 44-Jährigen mit einem traurigen Song stattfand. Doch der Musiker zeigt Verständnis – Unterhaltungsshows seien eben da, um für Stimmung zu sorgen. Er hege keinerlei Groll gegen Silbereisen: "Jeder muss halt seine Sendung machen."

Florian Silbereisen und Peter Kraus im Jahr 2015 beim "Adventsfest der 100.000 Lichter".
Florian Silbereisen und Peter Kraus im Jahr 2015 beim "Adventsfest der 100.000 Lichter". © imago/Christian Schroedter

Peter Kraus und Monika Gruber üben TV-Kritik: "Größter Quatsch"

Eine gewisse Entwicklung in der TV-Branche stimme Kraus jedoch traurig: "Jede Sendung muss ja heute ein Riesenerfolg werden. Es gibt nicht mehr die Sendungen, die einfach gemacht werden, weil sie gemacht werden müssen. Der Hintergrund ist immer der Erfolg." Monika Gruber sieht das ähnlich: "Was ich nicht mehr hören kann, ist: 'Wir wollen ein jüngeres Publikum anziehen.' Das ist der größte Quatsch, den es gibt."

Lineares Fernsehen sei für Heranwachsende heutzutage nicht mehr relevant. "Die jungen Leute streamen alles! Die sitzen nicht am Samstagabend um Punkt 20.15 Uhr vor dem TV und warten auf eine große Show", so die 55-Jährige. Sie kritisiert, viele Sender würden falsche Ziele verfolgen. "Es ist so schade. Weil meine Eltern oder auch Freundinnen, die in meinem Alter sind oder bisschen älter, sagen: 'Es gibt nichts mehr für uns. Das Fernsehen ist nicht mehr für uns gemacht.' Aber für die Jungen ist es auch nicht gemacht." Peter Kraus stimmt der Gruberin voll und ganz zu.

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  • Der wahre tscharlie vor 52 Minuten / Bewertung:

    Das entscheidet doch sowieso nicht der Florian Silbereisen, sondern der Produzent dieser ganzen Schlagerboompartyectdingsbumssendungen, Michael Jürgens mit seiner "Jürgens Managment GmbH".

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