Pete Davidson holt Comedy-Stars für 9/11-Benefiz nach New York

Für Pete Davidson (32) ist der 11. September kein Datum unter vielen. Sein Vater gehörte zu den New Yorker Feuerwehrleuten, die bei den Terroranschlägen 2001 ums Leben kamen. Fast 25 Jahre danach versammelt der Comedian ein Staraufgebot im Madison Square Garden: Gemeinsam mit Jon Stewart (63) und dem Konzertveranstalter Live Nation kündigte er den Benefizabend "NYC Still Rising After 25 Years - A 9/11 Charities Comedy Benefit" an. Das berichtet das US-Branchenblatt "Variety".
Angesetzt ist die Veranstaltung für Donnerstag, den 10. September, einen Tag vor dem Jahrestag. Es soll bei diesem einen Abend bleiben, eine Tournee ist demnach nicht geplant. Die Einnahmen gehen an verschiedene Hilfsorganisationen, die sich um die Folgen der Anschläge kümmern.
Ein Line-up quer durch die US-Comedy-Szene
Neben Davidson und Stewart treten Aziz Ansari, Bill Burr, Dave Chappelle, Ronny Chieng, Nikki Glaser und Josh Johnson auf. Weitere Namen sollen laut Ankündigung noch folgen.
"Wir freuen uns darauf, erneut die Hartnäckigkeit, die Widerstandsfähigkeit und den Siegeswillen dieser großartigen Stadt zu feiern - und damit meinen wir nicht nur unsere New York Knicks", erklärten Stewart und Davidson in einer gemeinsamen Mitteilung. Der Presale startet am Mittwoch, dem 29. Juli, um 10 Uhr Ortszeit. Der freie Verkauf beginnt am Freitag, dem 31. Juli, um 10 Uhr Ortszeit.
Eine Auflage haben die Veranstalter vorab betont: Im Zuschauerraum sind Telefone, Smartwatches und Zubehör nicht erlaubt. Die Comedians sollen ihr Material offenbar ohne Mitschnitte und ohne virale Ausschnitte vortragen können.
Die Idee stammt von Davidson und Stewart selbst. 2021, zum 20. Jahrestag, brachten sie das Format erstmals auf die Bühne, damals unter dem Titel "NYC Still Rising After 20 Years: A Comedy Celebration".
Zwei Comedians mit persönlicher Verbindung
Davidsons Vater Scott Davidson verlor sein Leben bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001, als der Komiker gerade einmal sieben Jahre alt war. Der Name seiner Tochter Scottie ist eine liebevolle Hommage an seinen verstorbenen Vater.
Auch Stewart hat einen persönlichen Bezug zu dem Thema. Der "Daily Show"-Moderator setzt sich seit Jahren für die Ersthelfer des 11. September ein. Viele von ihnen erkrankten, nachdem sie nach dem Einsturz des World Trade Centers giftigem Staub ausgesetzt waren. Darüber hinaus gilt Stewart als ein wichtiger Fürsprecher für US-Veteranen, die in Afghanistan und im Irak an offenen Müllverbrennungsgruben Schadstoffe eingeatmet haben.