Peta zeigt Sido wegen Tierquälerei an

Sido und andere Teilnehmer eines "Angelcamps" sollen laut Peta Fische gequält haben. Deshalb hat die Tierrechtsorganisation den Rapper jetzt angezeigt.
| (rto/spot)
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Sido und die anderen Teilnehmer des "Angelcamps" sollen Fische gequält haben
imago images/Stefan Bösl Sido und die anderen Teilnehmer des "Angelcamps" sollen Fische gequält haben

Sido (39, "Ich & meine Maske") hat mächtig Ärger mit Peta. Die Tierrechtsorganisation hat unter anderem den Rapper und den Entertainer Jens Knossalla (34), bekannt als "Knossi", bei der Staatsanwaltschaft Potsdam wegen dem Verdacht auf Tierquälerei angezeigt. Bei ihrem sogenannten "Angelcamp" sollen sie und die anderen Teilnehmer Fische gequält haben.

Die Musik von Sido gibt es hier auf CD, im Stream und als Download!

"Auch wer zur Selbstvermarktung Tiere quält, muss mit einer Anzeige rechnen", heißt es in einem Statement auf der Peta-Homepage. Das "Angelcamp" fand vom 17. bis 19. Juli an einem See in Gollwitz in Brandenburg. Ziel der Veranstaltung war laut Peta: "Den Zuschauerrekord des Vorjahres mit 200.000 gleichzeitigen Zuschauern zu brechen und nebenbei Werbung für Lebensmittelprodukte zu platzieren."

Zweites "Angelcamp" soll verhindert werden

Die Teilnehmer hätten möglichst große Karpfen angeln müssen, um sie dann in einem Video zu präsentieren. "PETA geht davon aus, dass auch im Angelcamp Catch & Release (eine Angelpraxis, bei der Fische gefangen und anschließend wieder freilassen werden) betrieben wurde. Dafür nahmen Sido, "Knossi" und die anderen Teilnehmer das deutlich erkennbare Leiden der Fische bewusst in Kauf", schreibt die Tierrechtsorganisation weiter.

Durch die Haken hätten die Tiere Verletzungen erlitten. Außerdem hätten sie "massivem Stress und Angst" bei der Zurschaustellung für die Videokamera erlebt. "Auf den Videos ist außerdem eindeutig an den heftigen Atmungen zu erkennen, dass die Tiere unter Sauerstoffmangel litten", so Peta weiter. Das Ziel der Anzeige sei es, ein geplantes zweites "Angelcamp" zu verhindern.

Sido hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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