Patrice Aminati überrascht bei Event mit neuem Look
Patrice Aminati (31) hat sich optisch neu erfunden. Die Influencerin, die offen über ihre Krebserkrankung spricht, präsentierte sich am Donnerstagabend bei der Eröffnung des Dirndl Shops von Kinga Mathé in München mit einer dunklen Langhaar-Perücke.
Auf Instagram zeigt sie in Fotos und Clips den Verwandlungsprozess. "Wie aus einer Perücke ein Look wird ...", kommentiert Patrice Aminati die Sequenzen, in denen die Perücke zugeschnitten und frisiert wird. Außerdem bedankt sie sich bei dem Stylist und dem Perückenhersteller für ihren neuen Look. Ihre eleganten Beach Waves mit Mittelscheitel präsentierte sie in einem blassrosa Dirndl mit zarter Bluse und silbernem Gürtel.
Die Perücke lag fast ein Jahr im Schrank
In den Stories zeigt Patrice zudem, wie ihr Haar unter der Perücke aussieht. Durch die Krebsbehandlung ist es an einigen Stellen ausgegangen, doch inzwischen wächst es wieder. "Nächstes Jahr im Sommer", sind sie wieder lang genug für einen Schnitt, erklärt der Friseur ihres Vertrauens.
Über ihre dunkle Mähne verrät Aminati zudem: "Seit einem Dreivierteljahr liegt diese wunderschöne Perücke bei mir. Heute ist der Tag". Beim Blick in den Spiegel freut sie sich: "Ich fühl das sowas von".
Offener Umgang mit der Erkrankung
Patrice Aminati hat schwarzen Hautkrebs und ist nach eigenen Angaben Palliativpatientin. Zuletzt hatte sie in der ARD-Talkshow "Hart aber fair" offen über ihre Situation gesprochen: "Dank Medikamenten werde ich künstlich am Leben gehalten, aber das muss nicht sein." Gleichzeitig betonte sie, wie wichtig ihr die öffentliche Sichtbarkeit ist: "Für mich kommt Vorsorge zu spät, ich bin Palliativpatient. Aber jedem, dem ich heute eine Stimme verschaffen kann, für die Vorsorge, ist das ein Riesengewinn."
Auch bei dem Event in München wurde ihre Erkrankung spürbar: Wie "RTL" berichtete, erlitt die 31-Jährige während eines Interviews einen kurzen Schwächeanfall - Folge der starken Medikamente, die sie täglich nehmen muss. Patrice blieb standhaft, stützte sich ab und zog den Abend durch. "Nur weil man es jemandem nicht ansieht, innerlich sieht's ganz anders aus", erklärte sie dabei.
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