Patrice Aminati über Krebs: Für Angehörige teils "noch schwieriger"

Bei Patrice Aminati wurde vor wenigen Jahren schwarzer Hautkrebs diagnostiziert. Im Gespräch mit Ministerin Dorothee Bär spricht sie über ihre Erkrankung, über ihre Familie und darüber, wie dankbar sie der Forschung ist.
(wue/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Patrice Aminati vor wenigen Tagen in Berlin.
Patrice Aminati vor wenigen Tagen in Berlin. © ddp/Geisler/Nicole Kubelka

"Was gibt Zuversicht, wenn das Leben plötzlich Kopf steht?" Diese Frage stellt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt in einem Instagram-Beitrag. Dazu veröffentlicht das Ministerium ein Video, das Patrice Aminati (30) im Gespräch mit Bundesministerin Dorothee Bär (47) zeigt. In dem Beitrag betont Aminati, für wie wichtig sie die Wissenschaft hält. Sie spricht auch darüber, wie sie mit der Erkrankung umgeht und wie betroffen auch Angehörige sein können.

Anzeige für den Anbieter Instagram über den Consent-Anbieter verweigert

Bär sei "extrem fasziniert" davon, "wie sie auch mit ihrer Krebserkrankung umgeht", stellt die Politikerin Aminati vor. Jene erzählt daraufhin, wie es überhaupt zur Diagnose gekommen ist. Sie habe schon viele Jahr am Hals einen Leberfleck gehabt. "Es liegt auch so ein bisschen in der Familie", erläutert die 30-Jährige. Während ihrer Schwangerschaft habe sich der Leberfleck vergrößert. Nach der Geburt ihrer Tochter im Jahr 2022 ging Aminati zum Arzt und wurde nach einer Biopsie direkt in eine Klinik geschickt. Dort wurde festgestellt, dass es schwarzer Hautkrebs ist, der bereits im Körper gestreut hatte.

Patrice Aminati erklärt ihre "steile These"

"Krebs hat mich zu einem glücklicheren Menschen gemacht", hatte Aminati erst kürzlich im Gespräch mit "RTL Exclusiv" erzählt. Diese laut Bär "steile These" erklärt die Moderatorin genauer: "Es ist wirklich unfassbar schrecklich und kräftezehrend." Es handle sich sozusagen um ein "Resümee vieler Jahre, vieler Erlebnisse". Sie habe lange "unfassbare Schmerzen" gehabt, wenn man dies aber überwunden habe "und das Geschenk hat, von der Forschung zu profitieren, von Hilfe zu profitieren, dann wächst man daran. Aber das ist ein langer Weg."

Aminati pflege ein sehr enges Verhältnis zu ihren Eltern. "Ich glaube, dass es für die Angehörigen teilweise noch schwieriger ist als für den Betroffenen selbst", erzählt sie. Daher sei sie dankbar, dass es auch Unterstützung für Angehörige gibt. Sie selbst könne Kraft daraus schöpfen, mit der Erkrankung offen umzugehen: "Und wenn ich da draußen nur einen Menschen erreiche, dem ich ein bisschen Mut zusprechen kann, dass es möglich ist, Mama zu sein, berufstätig zu sein, vielleicht nicht jeden Tag und nicht mit der gleichen Kraft, aber dann ist mir das schon wichtig."

Für die Moderatorin, die unheilbar erkrankt ist und palliativ behandelt wird, waren die vergangenen Jahre äußerst belastend - nicht nur wegen des Kampfes gegen den Hautkrebs. Erst im Dezember gab Aminati überraschend bekannt, dass sie und der Moderator Daniel Aminati (52), den sie 2022 geheiratet hatte, sich getrennt haben. Wenige Monate nach der Trauung kam im Sommer 2022 die gemeinsame Tochter zur Welt.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.