Papst Leo XIV. nach Lungen-OP in Uruguay gelandet

Papst Leo XIV. ist in Uruguay eingetroffen. Nach seiner Lungenoperation vor wenigen Wochen hat das Kirchenoberhaupt damit seine zwölftägige Reise durch Südamerika begonnen.
(lau/spot) |
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Leo XIV. bei der Ankunft in Südamerika.
Leo XIV. bei der Ankunft in Südamerika. © Tiziana FABI / AFP via Getty Images

Papst Leo XIV. (71) ist am Freitag in Uruguay gelandet. Gegen 16:20 Uhr Ortszeit setzte die Maschine der Fluggesellschaft ITA Airways am internationalen Flughafen Carrasco nahe der Hauptstadt Montevideo auf, wie die uruguayische Tageszeitung "El País" berichtet. Beim Verlassen des Flugzeugs winkte das Oberhaupt der katholischen Kirche den Anwesenden zu. Damit hat der Pontifex seine zwölftägige Reise durch Südamerika angetreten, die ihn neben Uruguay auch nach Argentinien und Peru führen wird.

Zuvor war Leo XIV. am Freitagmorgen kurz nach 7 Uhr in Rom gestartet. Nach seiner Ankunft in Uruguay steht zunächst eine offizielle Begrüßungszeremonie auf der Plaza Independencia in Montevideo auf dem Programm. Anschließend ist ein Treffen mit Uruguays Präsident Yamandú Orsi (59) geplant.

Längste Auslandsreise trotz Lungenoperation

Der Besuch in Südamerika ist für Leo XIV. auch gesundheitlich eine besondere Herausforderung. Erst Mitte Oktober war dem 71-Jährigen in der römischen Gemelli-Klinik der untere Lappen der rechten Lunge entfernt worden. Bei einer Gewebeuntersuchung wurde ein Adenokarzinom festgestellt. Weitere onkologische Behandlungen seien nicht erforderlich. Ende Oktober gab der Heilige Stuhl grünes Licht für die Reise.

Trotz der erst wenige Wochen zurückliegenden Operation wird es die bislang längste Auslandsreise seines Pontifikats. In Uruguay wird Leo XIV. auch die Städte Paysandú und Florida besuchen und dort Gottesdienste feiern. Am 8. November führt ihn seine Reise weiter nach Argentinien.

Am 11. November geht es schließlich nach Peru, das für den Papst eine besondere Bedeutung hat. Dort verbrachte er viele Jahre seines Lebens und wirkte unter anderem als Bischof. Sprachliche Barrieren dürfte es bei seinem Besuch kaum geben: Leo XIV. spricht fließend Spanisch.

Am 17. November soll die Südamerikareise enden.

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