Papst Leo XIV.: Krebs hat laut Ärzten nicht gestreut

Gute Nachrichten für Papst Leo XIV.: Nach seiner Lungenkrebsoperation sind keine weiteren Therapien notwendig. Das haben seine behandelnden Ärzte nach abschließenden Untersuchungen bestätigt.
(lau/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Papst Leo XIV. am 21. Oktober auf dem Petersplatz.
Papst Leo XIV. am 21. Oktober auf dem Petersplatz. © imago/ABACAPRESS / Bracaglia Andrea

Papst Leo XIV. (71) benötigt nach seiner Lungenoperation keine weiteren Krebstherapien. Das geht aus einer Mitteilung seiner behandelnden Ärzte hervor, die am Mittwochabend veröffentlicht wurde. Wie "Vatican News" berichtet, haben die endgültigen Untersuchungen des entnommenen Gewebes bestätigt, dass die Krebserkrankung auf die operierte Stelle begrenzt war und sich nicht weiter ausgebreitet hatte.

Bei dem entfernten Tumor handelte es sich demnach um ein Adenokarzinom, eine Form von Lungenkrebs. Eine anschließende onkologische Untersuchung habe ergeben, dass keine weitere Behandlung erforderlich sei. Die Mitteilung stammt von Luigi Carbone, dem persönlichen Arzt des Papstes, und Stefano Margaritora, der das Kirchenoberhaupt in der römischen Gemelli-Klinik operiert hatte.

Auch die Genesung nach dem Eingriff verläuft den Ärzten zufolge ohne Komplikationen. Die medizinische Nachbehandlung beschränkt sich damit auf die übliche Erholung nach einer Operation. Bereits während seines Krankenhausaufenthalts hatte Leo XIV. erste berufliche Tätigkeiten wieder aufgenommen.

Erste Generalaudienz nach der Operation

Am Mittwoch hatte der Papst erstmals seit seiner Operation wieder eine Generalaudienz auf dem Petersplatz abgehalten. Acht Tage nach dem Eingriff fuhr er vor Beginn der Audienz in einem offenen Wagen über den Platz. Die Gläubigen empfingen ihn laut der italienischen Zeitung "La Repubblica" mit tosendem Applaus.

Wie Videoaufnahmen zeigen, winkte das Kirchenoberhaupt den Menschen zu und segnete Kinder.

Tumor im rechten Lungenflügel entfernt

Der 71-Jährige war am 13. Oktober in der römischen Gemelli-Klinik operiert worden. Dabei hatten die Ärzte den unteren Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt. Die anschließende Untersuchung habe ein Lungenadenokarzinom ergeben, die häufigste Form von Lungenkrebs, teilte der Vatikan mit.

Nach Angaben der behandelnden Ärzte war der Eingriff erfolgreich und ohne Komplikationen verlaufen. Zunächst war noch unklar gewesen, wie groß der Tumor war und ob benachbarte Lymphknoten befallen waren. Die nun vorliegenden abschließenden Untersuchungsergebnisse bestätigen, dass sich die Erkrankung nicht über die operierte Stelle hinaus ausgebreitet hatte.

Nach fünf Tagen aus dem Krankenhaus entlassen

Bereits am Samstag (17. Oktober), vier Tage nach dem Eingriff, konnte Leo XIV. die Klinik verlassen. Seitdem erholt er sich im Apostolischen Palast im Vatikan.

Am Sonntag hatte sich der Papst erstmals nach seiner Entlassung wieder öffentlich gezeigt. Vor rund 15.000 Gläubigen sprach er das traditionelle Angelus-Gebet. Dabei bedankte er sich für die zahlreichen Gebete und die Unterstützung während seiner Erkrankung.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.